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07.03.2012

09:49 Uhr

Chile

Staat bekommt fünf Millionen Dollar für Kumpelrettung

Der chilenische Staat bekommt für die Rettung der 33 Bergleute, die 2010 verschüttet wurden und 69 Tage unter der Erde verbrachten, eine millionenschwere Rückerstattung des verantwortlichen Bergbauunternehmens.

Einer der 33 chilenischen Bergleute bei der spektakulären Rettung im Jahr 2010. AFP

Einer der 33 chilenischen Bergleute bei der spektakulären Rettung im Jahr 2010.

Santiago de ChileFür die Rettung der 33 Kumpel des „Wunders von Chile“ soll der Staat fünf Millionen Dollar (etwa 3,8 Millionen Euro) zurückerstattet bekommen.

Das Bergbauunternehmen San Esteban, das die Kupfermine in der Atacama-Wüste betrieb, erklärte sich in einem richterlichen Verfahren bereit, mit der Summe für einen Teil der Kosten der Bergungsaktion aufzukommen, berichtete die Online-Ausgabe der Zeitung „El Mercurio“ am Dienstag.

Der chilenische Staat hatte anfänglich für die 69 Tage andauernde Rettung 28 Millionen Dollar gefordert. Die 33 verschütteten Bergleute wurden am 13. und 14. Oktober 2010 allesamt lebend mit der Rettungskapsel „Phönix“ geborgen.

Von

dpa

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