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18.01.2012

14:22 Uhr

„Costa Concordia“

Kapitän will versehentlich in Rettungsboot gelandet sein

Die Bergungsarbeiten am Wrack der „Costa Concordia“ mussten unterbrochen werden, da das Schiff abzurutschen und zu sinken droht. Derweil erklärt der Kapitän sein mutmaßliches Fehlverhalten mit einer kruden Geschichte.

„Costa Concordia” droht zu sinken

Video: „Costa Concordia” droht zu sinken

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RomDie Suche nach Eingeschlossenen in dem havarierten Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ vor der toskanischen Insel Giglio ist zum Schutz der Helfer erneut unterbrochen worden. Das Wrack sinke weiter ab, dadurch seien die notwendigen Sicherheitsbedingungen nicht gegeben, sagte der Sprecher der Rettungseinheiten, Luca Cari, am Mittwoch (sehen Sie hier Live-Bilder per Webcam). Unter den insgesamt noch 28 Vermissten aus sieben Ländern befinden sich nach einer jüngsten Bilanz der italienischen Behörden 13 Deutsche. Unterdessen sorgte der Kapitän der „Costa Concordia“ mit einer neuen Begründung für sein vorzeitiges Verlassen des Unglücksschiffes für Aufsehen.

Laut italienischen Medienberichten machte Francesco Schettino (52) ein technisches Problem dafür verantwortlich, dass er die Evakuierung an Bord nicht koordiniert hat. „Ich wollte nicht abhauen, sondern habe Passagieren geholfen, ein Rettungsboot ins Wasser zu lassen“, sagte er demnach vor einer Richterin. Als der Absenkmechanismus blockierte und plötzlich aber wieder ansprang, „bin ich gestrauchelt und lag plötzlich zusammen mit den Passagieren im Boot“. Daraufhin habe er nicht mehr auf das Schiff zurückkehren können, weil sich dieses schon zu sehr in Schräglage befunden habe.

Die Tageszeitungen „Corriere della Sera“ und „La Repubblica“ zweifeln diese Version der Ereignisse an, vor allem weil sich in dem Rettungsboot auch der zweite Offizier Dimitri Christidis und der dritte Offizier Silvia Coronica befunden hätten.

Die Rettungsmannschaften müssen befürchten, dass stärkerer Seegang nach einer angekündigten Wetterverschlechterung die Bergungsarbeiten weiter behindern könnte. Die gekenterte „Costa Concordia“ könnte weiter in die Tiefe abrutschen und auch sinken, hatten Experten erklärt. Am Mittwoch sollten die Vorbereitungen für ein Abpumpen der knapp 2400 Tonnen Dieselöl in den Tanks des Kreuzfahrtschiffes fortgesetzt werden, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Kommentare (1)

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18.01.2012, 15:25 Uhr

Muuaaahhh...., selten so gelacht, hahahahaaaa....wahrscheinlich war er auch nur versehentlich auf dem Schiff.

So einer wäre besser nur Badewannen-Kapitän geworden.

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