Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.01.2012

20:03 Uhr

Datenschutz-Bedenken

Polizei stoppt Fahndung per Facebook

Die niedersächsische Polizei reagiert auf Datenschutz-Bedenken und stoppt vorerst die Fahndung nach Straftäter über Facebook. Das Innenministerium will die Einwände nun prüfen.

Eine Frau vor der Facebook-Seite der Polizei Hannover. dpa

Eine Frau vor der Facebook-Seite der Polizei Hannover.

HannoverDie Polizei in Hannover geht auf Bedenken von Datenschützern ein und stoppt ihre Fahndung nach Straftätern über das Soziale Netzwerk Facebook. Bis auf weiteres werde nach Absprache mit dem niedersächsischen Innenministerium davon abgesehen, personenbezogene Fahndungen bei Facebook einzustellen, teilte der Sprecher der Polizeidirektion, Stefan Wittke, am Freitag mit. An ein komplettes Abschalten des Facebook-Accounts sei aber nicht gedacht.

Das Innenministerium prüft nun die Bedenken des niedersächsischen Datenschutzbeauftragten Joachim Wahlbrink gegen das Projekt. Die Polizei hatte Ende Dezember mitgeteilt, dass bisher acht Fälle mit Hilfe von Facebook geklärt werden konnten. So seien über das Internet unter anderem die entscheidenden Hinweise auf zwei vermisste Kinder gegeben worden. Auch Körperverletzungen und Diebstähle konnten aufgeklärt werden.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×