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09.04.2013

09:31 Uhr

Deutsche Bahn

4.000 Stunden Verspätung durch Materialdiebe

Ärgerlich, teuer, illegal: Diebstähle von Kabeln und Metallteilen haben die Deutschen Bahn im vergangenen Jahr 17 Millionen Euro gekostet. Die Diebe sind dadurch für insgesamt über fünf Monate Verspätung verantwortlich.

Ein ICE der Deutschen Bahn: Viele Verspätungen sind auf Materialdiebstähle zurückzuführen. dpa

Ein ICE der Deutschen Bahn: Viele Verspätungen sind auf Materialdiebstähle zurückzuführen.

Berlin/MünchenDer Diebstahl von Kabeln und Metallteilen hat der Deutschen Bahn nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ im vorigen Jahr 4.000 Stunden Verspätung eingebracht. 17.000 Züge hätten sich um insgesamt 240.000 Minuten verspätet, berichtet das Blatt (Dienstag) unter Berufung auf Zahlen eines Sicherheitsbündnisses, das die Bahn im Juli 2012 gemeinsam mit anderen Unternehmen gegründet habe. Die Bahn sei im vergangenen Jahr 2.700 Mal Opfer von Metalldieben geworden. Allein der dadurch angerichtete Materialschaden betrage 17 Millionen Euro.

„Die Diebe setzen für ein paar Euro ihr Leben aufs Spiel und verursachen dabei nicht nur einen großen materiellen Schaden für die Bahn, sondern schaden vor allem unseren Kunden“, sagte der Leiter der Konzernsicherheit bei der Deutschen Bahn, Gerd Neubeck, dem Blatt.

2011 waren nach früheren Unternehmensangaben rund 3.000 Diebstähle von Kupferkabeln oder anderen Leitungssträngen am Streckennetz der Bahn gezählt worden.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

09.04.2013, 10:22 Uhr

Ohne die Diebe wären es 8000 Stunden gewesen. Sorry das mußte jetzt sein.

Die 6 Feinde der Bahn: die vier Jahreszeiten, der Fahrplan und das eigene Personal!

geht-koan-wos-o

09.04.2013, 18:23 Uhr

Die Bahn sollte das als "Aufbauhilfe" verbuchen. In Rumänien und Bulgarien wird die Bahn dafür bestimmt pünktlicher ;-)

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