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19.05.2017

19:05 Uhr

Die Hochzeit des Jahres

Pippa heiratet und löst ihr Problem

VonDaria Lange, Paul Ostwald

Seit der Hochzeit ihrer Schwester Kate hat Pippa ein Problem: Sie ist beliebter als ihr Schwager Prince William. Doch nun befreit sich das Ex-Partygirl von dieser Last: Sie heiratet einen Gentleman aus der Oberschicht.

Pippa Middleton vor dem Traualtar

Traumhochzeit mit royaler Begleitung

Pippa Middleton vor dem Traualtar: Traumhochzeit mit royaler Begleitung

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Chelsea/LondonSeit einigen Wochen gibt es im Londoner Nobelstadtteil Chelsea nur noch ein Thema: die Hochzeit der neuen Nachbarn, Pippa Middleton und Investmentbanker James Matthews. „Chelsea ist ein kleines Dorf”, erzählt die 22-Jährige Studentin Anna Simson, die hier aufgewachsen ist. „Jeder kennt jeden und tratscht am liebsten über die Romanzen der Nachbarschaft”.

Für Spencer, den Bruder des Bräutigams und Star der Reality-TV Serie „Made in Chelsea”, ist es das Paradies. In seiner Autobiografie berichtet er vom exzessiven Leben der Londoner High-Society zwischen Kokain, Champagner-Frühstück und Orgien. Auch Pippa haftete lange der Ruf des Party-Mädchens an. Mit der Hochzeit ist das nun erstmal vorbei.

Doch ihre neue Rolle, zwischen dem Glitzer dieser Welt und dem erweiterten Königshaus, wird sie erst noch finden müssen. Denn eigentlich stammt Pippa aus einer ganz anderen Welt. Ihre Eltern lernen sich in den 1970er Jahren als Mitarbeiter der britischen Fluggesellschaft „British Airways” kennen und kaufen ein Haus tief in der britischen Provinz.

Dort, im 3.000-Seelen-Dorf Southend Berkshire, wachsen die drei Middleton-Geschwister auf. Trotz des Reichtums der Eltern, den sie einem wohlhabenden Großvater verdanken, ist kaum etwas zu spüren von dem Glamour, der Pippa und ihre ältere Schwester Kate heute umgibt. Pippas Leidenschaft ist Sport.

„Als achtjährige wollte ich in Tennisklamotten heiraten”, erzählt sie kürzlich der “Daily Mail”.
Mit einem Sportstipendium kommt sie auch ans Elite-Internat Marlborough. Erst in Marlborough und wenig später an der Universität Edinburgh lernt sie die Londoner High-Society aus nächster Nähe kennen. Peinliche Partyfotos, die den Po-Schnappschüssen von Kates Hochzeit in wenig nachstehen, zeugen heute davon.

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