Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.06.2014

10:32 Uhr

Die Royals und Deutschland

Zur großen Feier nur die zweite Garde

300. Jahrestag der Personalunion der Throne in London und Hannover: Anlässlich dieses Festes hatte man auf einen Promi-Besuch aus dem Buckingham-Palast gehofft. Mit Prinz Michael und Prinz Andrew kamen aber nur B-Promis.

In Hannover wurde Queen Elizabeth II. schon erwartet. Doch zu den Feierlichkeiten zum 300. Jahrestag der Personalunion kommt unter anderen nur ihr Cousin Prinz Michael. AFP

In Hannover wurde Queen Elizabeth II. schon erwartet. Doch zu den Feierlichkeiten zum 300. Jahrestag der Personalunion kommt unter anderen nur ihr Cousin Prinz Michael.

LondonSie hatten so gehofft in Hannover. Als die Planungen für die Feierlichkeiten zum 300. Jahrestag der Personalunion auf den Thronen an Leine und Themse anliefen, war ein Besuch von Queen Elizabeth II. ein fester Bestandteil der Wunschliste auf deutscher Seite. Der damalige niedersächsische Ministerpräsident David McAllister reiste gleich zwei Mal nach London, um die Möglichkeiten einer britischen Beteiligung auszuloten. Zwischen 1714 und 1837 waren die Herrscher von Hannover gleichzeitig Könige von Großbritannien.

Später war in Berlin von einem „Mehrgenerationenbesuch“ gemunkelt worden. Die Königin also, mit Prinz Charles im Schlepptau, mit William und Kate, den Vorzeigeroyals, der kleine George als namentlicher Nachfolger der Georgs aus Hannover in der Heimatstadt seiner Vorväter? Vielleicht sogar Harry, der Frauenschwarm? Weit gefehlt!

Fauxpas: Prinz Charles vergleicht Putin mit Hitler

Fauxpas

Prinz Charles vergleicht Putin mit Hitler

Putin mit Hitler zu vergleichen ist in der aktuellen geopolitischen Situation sehr brisant. Prinz Charles konnte sich trotzdem nicht zurückhalten und löste einen Skandal aus.

Das britische Königshaus schickte zwar die Krone, die erstmals außerhalb der Insel öffentlich gezeigt werden darf. Ansonsten kommt aber nicht die erste Garde nach Deutschland. Oder anders gesagt: Den Windsors, die bis 1917 noch den deutschen Familiennamen Sachsen-Coburg und Gotha trugen, sind ihre deutschen Wurzeln anscheinend egal. Sie reisen stattdessen in voller Familienstärke in die Normandie, um den Sieg ihrer Armee über Hitler-Deutschland zu feiern und ihrer Kriegstoten zu gedenken.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×