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12.01.2005

09:53 Uhr

Drei Tote bei schweren Stürmen

Wetterämter warnen vor unnötigen Reisen in Großbritannien

Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde wüteten in Schottland, im Norden Englands und Nordirland. Die schwersten Stürme seit Jahren über Großbritannien haben in der Folge mindestens drei Menschen das Leben gekostet.

HB LONDON. Das Unwetter ließ nach Angaben vom Mittwoch 60 000 schottische Haushalte zeitweise ohne Strom, setzte Häuser in Küstennähe unter Wasser und ließ Telefonmasten sowie Bäume umknicken. Die Wetterämter warnten vor unnötigen Reisen.

In Nordirland wurde ein Lastwagenfahrer getötet, als der Laster vom Sturm von einer Brücke geschleudert wurde. Ein Autofahrer starb in Schottland, als sein Wagen in einen umgestürzten Lastwagen krachte, ein weiterer wurde bei einem wetterbedingten Zusammenstoß getötet. In Schottland und Nordengland wurden zeitweilig Straßen und Brücken gesperrt sowie Bahnverbindungen und teils der Fährverkehr eingestellt.

Die schottische Küstenwache empfing den Notruf eines spanischen Fischerboots etwa 200 Kilometer vor der schottischen Küste im Atlantik mit 19 Mann an Bord. Ein Hubschrauber machte sich auf die Suche. Die Küstenwache im schottischen Oban rettete nach den Angaben außerdem einen Mann, der mit seinem Wohnmobil von den Fluten fortgerissen wurde und fünf ältere Menschen, deren Wohnungen überflutet wurden.

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