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23.08.2012

11:12 Uhr

Dreifach-Mord in Neuss

Mutmaßlicher Mörder flieht in den Irak

Offenbar ist dem mutmaßlichen Mörder von Neuss die Flucht aus Deutschland gelungen. Anscheinend befindet er sich im Irak. Da ihn das Land nicht ausliefern wird, gibt es wohl keine Möglichkeit ihn zu fassen.

In einer Wohnung im nordrhein-westfälischen Neuss sind am Montag eine tote Mutter und ihre beiden toten Kinder entdeckt worden. dpa

In einer Wohnung im nordrhein-westfälischen Neuss sind am Montag eine tote Mutter und ihre beiden toten Kinder entdeckt worden.

NeussDer mutmaßliche Todesschütze von Neuss, der seine Ehefrau und seine beiden Kinder umgebracht haben soll, hat sich noch am Tattag in die Türkei abgesetzt. Dies hätten Ermittlungen der Mordkommission ergeben, teilte die Polizei Neuss am Donnerstag mit. Die Fahnder gehen davon aus, dass der 35-Jährige weiter in sein Geburtsland Irak fliehen will oder schon dort ist.

Sollte ihm die Flucht in den Irak gelingen, gebe es dort mangels Rechtshilfe- und Auslieferungsabkommen keine Möglichkeit zu weiteren Ermittlungen, sagte ein Sprecher. Nach dem Mann wird international gefahndet.

Der als gewalttätig bekannte Deutsche soll am Montag seine 26 Jahre alte Frau, seinen vierjährigen Sohn und seine achtjährige Tochter in der gemeinsamen Wohnung im rheinischen Neuss erschossen haben. Sein Motiv könnten Trennungsabsichten seiner Ehefrau gewesen sein.

Der Ehemann sei bereits ausgereist, als die Tat noch nicht entdeckt war. „Offensichtlich hat sich der Gesuchte zeitnah zur Tat in einem Reisebüro ein Flugticket besorgt“, so die Polizei. Weil der genaue Todeszeitpunkt der Familie aber noch nicht feststeht, ist noch offen, ob der 35-Jährige das Ticket vor oder nach der Tat gekauft hat. Die Polizei hofft dazu auf ein Gutachten der Rechtsmedizin, das in den nächsten Tagen erwartet wird.

Von

dpa

Kommentare (17)

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Hagbard_Celine

23.08.2012, 11:00 Uhr

"Deutschland unterstützt das Land heute beim Aufbau rechtsstaatlicher, marktwirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Strukturen. Insgesamt wurden seit 2003 Unterstützungsleistungen von 400 Mio. Euro erbracht. Darin waren der deutsche Anteil an den EU-Hilfen und multilaterale Beiträge Deutschlands (über Weltbank oder den IWF) eingeschlossen. Hinzu kommt ein Schuldenerlass von 4,8 Mrd. EUR im Rahmen des Pariser Clubs."

So etwas nenne ich Dankbarkeit.

Nur weiter so, keinen Cent für Kitas in Deutschland aber für den Irak sitzt das Geld locker.

Und wenn die einen gesuchten Mörder nicht ausliefern ist das gar nicht weiter tragisch.

Account gelöscht!

23.08.2012, 11:18 Uhr

Fallah Sänger. Aha.

Nicht die erste deutsche Frau die in ihrer blauäugigkeit DEN orientalischen Märchenprinzen gefunden zu haben, abgemurkst wurde. Im besten Fall werden "nur" die Kinder entführt und tauchen nie wieder auf.

Solche Fälle treten meiner subjektiven Meinung nach besondern gehäuft in dem türkisch-arabischen Kulturkreis auf. Hab noch nie gehört das z.B. ein EU Bürger, Amaerikaner oder Vietnamese seine Frau ermordet und / oder/ Kinder entführt hat und sich dann seelenruhig in seinem Heimtatland versteckt wo er von seinem weitverzweigten Familienclan gedeckt wird. Das ein Türke, Araber oder Kurde sowas macht kommt dagegen auf jeden Fall mehrmals pro Jahr vor. Vor wenigen Tagen erst wurde das Urteil (Lebenslänglich) gegen diesen Todesschützen von Berlin verhängt.

Dies ist nur eine rein sachliche Feststellung ohne Wertung.

Ehemalige

23.08.2012, 11:26 Uhr

Na dann lieber Herr Stock: Meinen Namen gebe ich in diesem Fall nur zu gerne preis: Gabi Chyzyj, sie kennen mich vielleicht noch unter Rembges. Diese unglaubliche Tragödie nimmt mich nicht ausschließlich deshalb mit, weil die junge Frau mir aus den Kindertagen meiner Tochter bekannt ist, sondern viel mehr deshalb, weil ich mich frage, wie lange der deutsche Staat noch zusehen will, dass "Menschen" ohne dafür belangt werden zu können, solche grausamen Taten begehen! Für mich ist nicht erst jetzt eines klar: Längst nicht alle Menschen gehören zusammen. Und wenn die Politik nicht irgendwann einen anderen Weg beschreitet, dann werden solche und ähnliche Taten sich weiter häufen. Der Fanatismus des Islams ist meiner Meinung und Erfahrung nach sehr viel stärker ausgeprägt als wir es uns jemals vorstellen können! Grüße an den Redaktion

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