Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.06.2012

09:25 Uhr

DSK allein zu Haus

Strauss-Kahn und seine Frau sollen sich getrennt haben

Während seines Vergewaltigungsprozesses hielt sie zu ihm. Jetzt bewohnen Dominique Strauss-Kahn und seine Ehefrau zwei verschiedene Anwesen in Paris. Angeblich soll sie sich von dem Ex-IWF-Chef getrennt haben.

Ehefrau soll Strauss-Kahn rausgeworfen haben

Video: Ehefrau soll Strauss-Kahn rausgeworfen haben

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

ParisDer ehemalige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn und seine Frau haben sich Kreisen zufolge getrennt. Strauss-Kahn und Anne Sinclair wohnten jetzt in zwei verschiedenen Pariser Anwesen, sagte eine Strauss-Kahn nahestehende Person am Donnerstag.

Die Illustrierte „Closer“ hatte zuvor berichtet, die Journalistin habe Strauss-Kahn aus ihrer gemeinsamen Wohnung im Zentrum der Hauptstadt geworfen. Strauss-Kahns Karriere ging 2011 jäh zu Ende, als er in New York unter dem Vorwurf der sexuellen Nötigung einer Hotelangestellten verhaftet worden war.

Dominique Strauss-Kahn mit seiner Frau Anne Sinclair in Manhattan im Juni 2011. dpa

Dominique Strauss-Kahn mit seiner Frau Anne Sinclair in Manhattan im Juni 2011.

Damals hielt Sinclair zu ihm. Nun soll die Beziehung darunter gelitten haben, dass sich DSK frustriert über mangelnde Jobperspektiven mehr aus dem Gesellschafsleben zurückgezogen habe.

Sinclair nahm dagegen vor kurzem ihre journalistische Karriere wieder auf und heuerte als Redakteurin bei der französischen Ausgabe der Internetzeitung „Huffington Post“ an. Die US-Behörden stellten das strafrechtliche Verfahren gegen Strauss-Kahn nach mehreren Monaten ein, weil sie Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Belastungszeugin hatten.

Diese hat Strauss-Kahn aber zivilrechtlich verklagt. Strauss-Kahn galt vor dem Aufkommen der Vorwürfe als aussichtsreicher Anwärter für das Präsidentenamt in Frankreich. Dort wird derzeit gegen ihn wegen des Verdachts ermittelt, dass er wissentlich an Sex-Partys mit Prostituierten teilgenommen hat.

Von

rtr

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

maui

29.06.2012, 10:57 Uhr

Wenn das wirklich so war wie hier dargestellt - niemand von den Reportern war im Wohnzimmer, der Küche dabei, außer S. berichtet als nunmehrige Reporterin selbst original und wahrheitsgetreu darüber - dann gehört ihr für die Unterstützung in 2011 höchste Bewunderung und jetzt für ihr konsequentes Handeln im Zuge seines gesellschaftlichen Tieffalles ebensolcher Respekt ausgesprochen. Sicherlich hat sie ihm eine Wohnung in Paris gekauft....er wird nicht in Berlin Hartz-VI beantragen müssen. Oder, bei Merkel Hauswart werden - müssen. In D geht ja alles. Auch die Griechen bekommen Arbeit.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×