Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.03.2013

17:07 Uhr

East Side Gallery

Wowereit will möglichst viel Mauer erhalten

Nach massiven Protesten gegen einen Teilabriss der Berliner Mauer ist auch der Senat aufgewacht. Regierungschef Wowereit sucht einen Kompromiss. Die East Side Gallery soll dabei möglichst so bleiben wie sie war.

Berlins Regierender Bürgermeister, Klaus Wowereit. dpa

Berlins Regierender Bürgermeister, Klaus Wowereit.

BerlinBerlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) will möglichst viel von der weltbekannten East Side Gallery erhalten. „Unser Ziel muss sein, die East Side Gallery so wenig wie möglich anzugreifen“, sagte Wowereit am Dienstag nach der Beratung des Senats dazu.

Sowohl der Investor als auch der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hätten nach den Protesten deutlich gemacht, dass der Durchbruch von rund 23 Metern der früheren Berliner Mauer zur Erschließung eines geplanten Wohnhochhauses dahinter nicht notwendig sei, sagte Wowereit. Deshalb würde er am liebsten die East Side Gallery so lassen wie sie war.

Am vergangenen Freitag war ein etwa einen Meter breites Teil aus dem von mehr als 100 Künstlern bemalten Mauerstück herausgenommen worden. Dies hatte heftige Proteste ausgelöst. Der Regierungschef ließ aber keinen Zweifel daran, dass die Grundstücke für die Investoren erschlossen werden müssten. Welche Alternativen zum Teilabriss möglich seien, müsse noch genau geprüft werden, sagte Wowereit.

Der Zugang für das Hochhaus könne auch über das Nachbargrundstück eines israelischen Investors erschlossen werden. Dieser habe in einem ersten Gespräch eine positive Reaktion darauf gezeigt, sagte Wowereit.

Von

dpa

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Waidmann

05.03.2013, 18:16 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Sissy_von_Stormar

05.03.2013, 18:31 Uhr

Ja, dieser "Berlin-ist-arm-aber-sexy-Bürgermeister" ist einfach nicht mehr zu ertragen, er hätte schon lange seinen Hut nehmen müssen. Es ist nicht nachzuvollziehen, warum dieser (..) "Mann" weiterhin mit dem Flughafenbau beschäftigt werden muss.
Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Sarina

05.03.2013, 19:07 Uhr

Na ja, mit dem Abriss oder nicht Abriss der Mauer wird er doch hoffentlich nicht überfordert sein. Das dürfte nicht so schwierig werden wie der Flughafen, der nie fertig wird.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×