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22.03.2012

22:52 Uhr

Echo-Verleihung

Lindenberg und Rammstein freuen sich über Musikpreis

„Was für ein schöner Donnerstag“, rief Moderatorin Barbara Schöneberger auf der Gala zur Verleihung des Musikpreises Echo. Freuen durften sich über die Auszeichnung etwa die Band Jupiter Jones und Udo Lindenberg.

Sänger Peter Maffay überreicht seinem Kollegen Udo Lindenberg einen Echo. Reuters

Sänger Peter Maffay überreicht seinem Kollegen Udo Lindenberg einen Echo.

BerlinUdo Lindenberg, Ina Müller, Tim Bendzko, Rammstein und Rosenstolz sind am Donnerstagabend in Berlin mit dem Musikpreis Echo ausgezeichnet worden. Weitere Trophäen gingen unter anderen an Helene Fischer, David Guetta, Caro Emerald, Jupiter Jones sowie Sido und Bushido. Insgesamt sollte der Preis bei der Gala in der Messe am Funkturm in 27 Kategorien vergeben werden.

Echo-Moderatorin Ina Müller bekam den zweiten Echo ihrer Karriere in der Kategorie Künstlerin National Rock/Pop. „Ich widme diesen Echo all meinen Ex-Freunden und all meinen flüchtigen Affären, weil ohne Euch hätte es diese CD und diesen Echo nie gegeben“, sagte sie. Auf ihrem Album „Das wär dein Lied gewesen“ singt Müller von Lust und Liebe, Trennungsschmerz und der Anziehungskraft junger Männer.

Udo Lindenberg wurde als bester Künstler in der Kategorie National Rock/Pop geehrt. „Ein Hammer, totaler Hammer“, sagte er. „Es ist einfach gigantisch, yeah.“ Rosenstolz, die nach einer Auszeit jüngst ihr Comeback gefeiert hatten, wurden in der Kategorie Gruppe National Rock/Pop ausgezeichnet. Das Berliner Popduo kam allerdings nicht zur Preisverleihung.

Lena, die 2010 für Deutschland den Eurovision Song Contest gewonnen hatte, überreichte den Echo für den Erfolgreichsten Newcomer National an Tim Bendzko. „Unglaublich, unglaublich“, sagte dieser und fügte mit Blick auf das vergangene Jahr hinzu: „Meine Band und ich hatten eine unfassbare Zeit.“

Die Niederländerin Caro Emerald bekam die Trophäe als Erfolgreichste Newcomerin International. Sido und Bushido nahmen als Kollaboration „23“ für „So mache ich es“ den Echo in der Kategorie Bestes Video National entgegen. „Haben wir verdient, weil wir das beste Video gemacht haben“, sagte Sido.

Die in den vergangenen Jahren bereits mit zahlreichen Echos bedachten Rammstein bekamen aus den Händen von Marilyn Manson den Echo als beste Künstler in der Kategorie Rock/Alternative National. Helene Fischer erhielt den vierten Echo ihrer Karriere in der Kategorie Deutschsprachiger Schlager.

In der Kategorie Volkstümliche Musik gewannen ausnahmsweise nicht mal die Kastelruther Spatzen: Dieser Echo ging in diesem Jahr an Andreas Gabalier. Neu war die Kategorie Club/Dance: Dieser Echo ging an den französischen House-DJ David Guetta, der sich damit unter anderen gegen die Hamburger Band Deichkind durchsetzte.

Die Band Jupiter Jones („Still“) bekam den Radio-Echo. BAP-Sänger Wolfgang Niedecken sollte später am Abend noch für sein Lebenswerk geehrt werden. Live auf der Bühne standen unter anderen Roman Lob, deutscher Teilnehmer beim Eurovision Song Contest, Tim Bendzko, Lana Del Rey, Katy Perry, Udo Lindenberg & Jan Delay und Die Toten Hosen.

Durch die Show, die ab 20.15 Uhr live von der ARD übertragen wurde, führten Ina Müller und Barbara Schöneberger. Der Musikpreis Echo wird seit 1992 verliehen. Mit der Auszeichnung ehrt die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie, jährlich die erfolgreichsten Leistungen nationaler und internationaler Künstler und Bands.

Von

dapd

Kommentare (1)

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DANDY

22.03.2012, 21:24 Uhr

BUSHIDO
.......
.......
er ist und bleibt der geistige "tiefflieger"
und die musikalische dreckschleuder des landes..
..
wann wird das seuchengesetz verschärft..???
..

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