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16.11.2011

19:33 Uhr

Ego-Googlen

Zwei von drei Internetnutzern googeln sich selbst

Sich selbst zu googeln ist keine Angewohnheit einer selbstverliebten Minderheit. Eine Umfrage hat ergeben, dass 69 Prozent aller Internet-Nutzer in Deutschland schon einmal ihren Namen bei Suchmaschinen eingegeben haben.

Zwei Drittel der Internetznutzer, haben sich schon einmal selbst gegoogelt. Reuters

Zwei Drittel der Internetznutzer, haben sich schon einmal selbst gegoogelt.

BerlinEgo-Googeln, also die Suche nach dem eigenen Namen im Internet, liegt im Trend: 69 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland haben schon einmal bei Suchmaschinen ihren eigenen Namen eingegeben, ergab eine am Mittwoch in Berlin veröffentlichte Umfrage des Branchenverbandes Bitkom. Jeder sechste Internetsurfer sucht demnach regelmäßig nach Interneteinträgen über sich selbst - 28 Prozent haben dies dagegen noch nie getan.

Die Umfrage ergab einen deutlichen Geschlechterunterschied beim Ego-Googeln. Fast drei Viertel der Frauen suchten schon nach sich selbst, während es bei den Männern mit 66 Prozent deutlich weniger sind. Auch in den Altersklassen zeigen sich Unterschiede: Von den 18- bis 29-Jährigen suchten schon 84 Prozent nach ihrem Online-Ich, jeder Fünfte dieser Altersgruppe sucht zudem regelmäßig. Bei Internetsurfern ab 50 Jahren nimmt das Interesse am Ego-Googlen spürbar ab, bei den Surfern im Rentenalter suchte nur jeder Fünfte schon einmal nach sich selbst.

Bitkom-Präsident Dieter Kempf sieht im Ego-Googeln eine wichtige Möglichkeit, um etwa vor Bewerbungsgesprächen oder der Aufnahme von Geschäftskontakten herauszufinden, was andere im Internet über jemanden erfahren können. „Ego-Googeln ist Teil des eigenverantwortlichen Umgangs mit dem Internet.“ Für einige Nutzer gehe es aber sicher auch um Eitelkeit.

Von

afp

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