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04.04.2013

08:17 Uhr

Ein Mann vermisst

Kreuzfahrtschiff reißt Hafenarbeiter ins Meer

Das weltgrößte Kreuzfahrtunternehmen Carnival macht wieder Schlagzeilen. Der Riesendampfer „Triumph“ riss sich bei einem Sturm los und spülte zwei Hafenarbeiter ins Meer. Bisher konnte nur einer gerettet werden.

Schlepper fahren die „Triumph“ in den Hafen. Der Riesendampfer riss sich bei einem Sturm los. ap

Schlepper fahren die „Triumph“ in den Hafen. Der Riesendampfer riss sich bei einem Sturm los.

WashingtonBei einem erneuten Zwischenfall mit einem Schiff des weltgrößten Kreuzfahrtunternehmens Carnival sind zwei Hafenarbeiter in den USA ins Wasser gestürzt. Einer von ihnen werde noch vermisst, teilte das US-Unternehmen am Mittwoch (Ortszeit) mit.

Den Angaben zufolge riss sich die „Triumph“, die in Mobile im US-Bundesstaat Alabama im Hafen liegt, bei einem Sturm los. Dadurch seien zwei auf dem benachbarten Pier arbeitende Männer ins Wasser gespült worden. Einer von ihnen habe von der US-Küstenwache gerettet werden könne, der zweite werde noch vermisst. Das Schiff habe gesichert werden können.

Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich den Angaben zufolge etwa 800 Arbeiter an Bord des Schiffes, das bereits Mitte Februar in die Schlagzeilen geraten war, als es nach einem Brand im Maschinenraum navigierunfähig tagelang im Golf von Mexiko herumtrieb.

Schlepper brachten das Schiff schließlich in den Hafen von Mobile. Bei dem Zwischenfall etwa 250 Kilometer vor der mexikanischen Küste wurde nach Angaben der Reederei niemand der 3143 Passagiere und 1086 Crewmitglieder verletzt. Allerdings beklagten sich Reisende über unhaltbare Zustände an Bord.

Seit der Havarie der ebenfalls zu Carnival gehörenden „Costa Concordia“ mit 32 Toten im Januar 2012 machte die US-Reederei immer wieder mit Pannen auf ihren Schiffen Negativschlagzeilen.

Von

afp

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