Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.07.2015

08:49 Uhr

Einwanderer-Debatte

„Miss Universe“ kritisiert Donald Trump

Weil er schlecht über mexikanische Einwanderer gesprochen habe, äußert die amtierende „Miss Universe“ Kritik an US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump. Ihre Krone will die schöne Kolumbianerin allerdings behalten.

Mit ihrer Kritik an Donald Trump ist sie nicht alleine. AFP

Paulina Vega

Mit ihrer Kritik an Donald Trump ist sie nicht alleine.

BogotáEine der schönsten Frauen der Welt hat Multimilliardär und US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump einen Rüffel verpasst. Dessen Aussagen über mexikanische Einwanderer seien „verletzend und ungerecht“, sagte die amtierende „Miss Universe“, Paulina Vega aus Kolumbien. Ihre Krone will die amtierende Schönheitskönigin aber nicht hergeben, nachdem sie dazu aus Kolumbien und dem Ausland aufgefordert worden war.

Trump veranstaltet alljährlich die Schönheitswettbewerbe „Miss Universe“ und „Miss USA“. Trump hatte Mexiko bei der Bekanntgabe seiner Präsidentschaftskandidatur vorgeworfen, Vergewaltiger und Drogenhändler in die USA zu schicken. Der Fernsehsender NBC hatte daraufhin verkündet, die Miss-Wahlen nicht mehr zeigen zu wollen. Die Rechte an der „Miss USA“-Übertragung sicherte sich mittlerweile der Sender Reelz.

Ihre Krone gebe sie nicht ab, weil die „Miss Universe“-Organisation bedeutende soziale Arbeit in der ganzen Welt leiste, sagte Vega am Donnerstag. Viele ihrer Landsleute waren empört über Trumps Aussagen. Auch Prominente in aller Welt wie etwa Musiksuperstar Shakira kritisierten Trump. Die Regierung der Hauptstadt Bogotá hatte sich deshalb geweigert, die kommende „Miss Universe“-Wahl zu veranstalten.

Von

ap

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×