Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

27.03.2006

10:23 Uhr

Entziehungskur

Hände weg von Moss

Supermodel Kate Moss (32) hat den drogenabhängigen Skandalrocker Pete Doherty (26) zu einer Entziehungskur aufgefordert. Das Model selbst hat ihre Karriere mit Hilfe einer Null-Toleranz-Entziehungskur in den USA gerettet.

HB LONDON. Das Blatt hatte im vergangenen September mit Paparazzi-Fotos enthüllt, dass Moss und ihr damaliger Geliebter Doherty bei Drogenpartys Kokain nahmen. Das Model hat seitdem seine Karriere mit Hilfe einer Null-Toleranz-Entziehungskur in den USA gerettet. Moss trennte sich zugleich von Doherty, doch am vergangenen Wochenende verbrachte sie nach Angaben der britischen Sonntags-Boulevardzeitung „News of the World“ eine „Sauf- und Sexnacht“ mit ihrem Ex-Lover. Daraufhin wurde in britischen Medien spekuliert, das Supermodel und der Frontmann der Band Babyshambles seien wieder ein Paar. Eine Freundin von Moss sagte jedoch der „Sun“: „Die beiden haben keine physische Beziehung. Sie hat aber immer noch starke Gefühle für ihn und will ihm helfen, die Drogen aufzugeben.“

Dem Zeitungsbericht zufolge wird Moss von Freunden und vor allem von ihrer Mutter Linda (56) gedrängt, sich nicht wieder ernsthaft mit Doherty einzulassen. „Linda macht ihn für die (Drogen-)Probleme verantwortlich, die Kate hatte“, sagte eine Bekannte der Familie. „Sie hämmert auf Kate ein, um sie wachzurütteln.“ Nachdem sich Moss offiziell von ihm getrennt hatte, musste Doherty sich mehrfach wegen des Besitzes von Marihuana, Kokain und Heroin - in jeweils kleinen Mengen - verantworten. Im Februar ordnete ein Gericht eine Entziehungskur an. Erst in der vergangenen Woche hatte Doherty sich vor einem Londoner Gericht erneut wegen des Besitzes von Drogen für schuldig bekannt, allerdings in einem vier Monate zurückliegenden Fall. Das Urteil wird im April erwartet.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×