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07.12.2012

11:52 Uhr

Erdbeben

Tsunami trifft Küste von Japan

In Japan ist nach dem schweren Erdbeben eine Tsunami-Welle von einem Meter Höhe auf die Küste getroffen, schwere Schäden werden aber nicht erwartet. Auch in Fukushima ist die Lage nicht bedenklich.

Japan

Tsunami-Warnung nach Erdbeben

Japan: Tsunami-Warnung nach Erdbeben

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TokioEin Erdbeben der Stärke 7,3 hat die Katastrophenregion im Nordosten Japans erschüttert und einen Tsunami ausgelöst. Eine ein Meter hohe Welle traf am Freitag nach Angaben des Senders NHK Orte an der Küste in der Provinz Miyagi, die bei der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe im vergangenen Jahr verwüstet wurde. Mindestens zehn Menschen wurden demnach leicht verletzt. Auch in der Region Fukushima traf ein Tsunami von 40 Zentimetern auf die Küste. An der Atomruine soll es nach Angaben des Betreibers Tepco keine schlimmeren Auswirkungen gegeben haben, meldete die Nachrichtenagentur Jiji Press. Eine Tsunami-Warnung wurde am Abend wieder aufgehoben.

Auch an anderen Kernkraftwerken der Region erwarteten die Betreiber keine schwereren Schäden. Im AKW Fukushima Daiichi war es vergangenes Jahr zu Kernschmelzen gekommen. Am 11. März 2011 hatten ein Erdbeben der Stärke 9,0 und ein Tsunami den Nordosten des Landes verwüstet, rund 19 000 Menschen kamen ums Leben oder werden vermisst.

Die Behörden gaben am Freitagnachmittag für Teile der japanischen Pazifikküste eine Tsunami-Warnung aus, die am Abend wieder aufgehoben wurde. Hunderte Bewohner brachten sich aus Furcht vor Flutwellen in Sicherheit.

Das Zentrum des Bebens lag am Freitag um 17.18 Uhr (Ortszeit) 240 Kilometer vor der Küste der Provinz Miyagi in einer Tiefe von 10 Kilometern, wie die Meteorologische Behörde meldete. Es könne sich um ein Nachbeben des Erdstoßes vom März 2011 gehandelt haben. Immer wieder bebt in der Region die Erde.

Der jetzige Erdstoß war auch in der Hauptstadt Tokio zu spüren - allerdings nicht vergleichbar mit dem Monsterbeben letztes Jahr. „Es war schon etwas heftiger, alles hat ganz schön gewackelt, aber es ist nichts umgefallen“, sagte Janna Fießelmann vom Goethe-Institut in Tokio der Nachrichtenagentur dpa. „Das ging fünf bis zehn Minuten.“ Größere Vorsichtsmaßnahmen seien dieses Mal nicht nötig gewesen. „An sich geht alles ganz normal weiter.“


Kommentare (1)

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vandale

07.12.2012, 12:50 Uhr

Das ist ein erfrischender Artikel!

Ein Tsunami von 1m!!! Höhe traf die Küste Japans. Dann die Erleichterung dass es die lang ersehnte Atomendzeitkatastrophe nicht gegeben hat.

Warum eigentlich nicht? Bereits bei dem richtigen Tsunami bei dem unter anderem auch 3 KKW verunfallten, hat man aus dem Unfall mittels phantasievoller Berichterstattung versucht die lang ersehnte ökologische Weltuntergangskatastrophe herbei zu schreiben.

Vandale

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