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11.01.2004

13:48 Uhr

Ermordung vor 85 Jahren

Tausende gedenken Luxemburg und Liebknecht

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht sind trotz des Untergangs der DDR nicht vergessen. Zehntausende gedachten der Ermordung der beiden Kommunisten vor 85 Jahren.

HB.BERLIN. Zehntausende Menschen haben am Sonntag an einem Marsch zu den Gräbern von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin-Friedrichsfelde teilgenommen. Die beiden Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) waren vor 85 Jahren ermordet worden.

Spitzenpolitiker der PDS, darunter Parteichef Lothar Bisky und Gregor Gysi, legten Kränze nieder. Unter den Demonstranten war auch der gerade aus der Haft entlassene frühere Staats- und Parteichef der DDR, Egon Krenz. Er war zu Wendezeiten 1990 aus der SED-PDS ausgeschlossen worden.

Zu DDR-Zeiten fanden an dem Todestag stets Massendemonstrationen statt. In den Jahren vor der Wende nahmen aber auch Oppositionelle die Veranstaltung zum Anlass, gegen die Unfreiheit in der DDR zu protestieren. Sie trugen Plakate mit dem Spruch Rosa Luxemburgs «Die Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden» mit sich.

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