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17.04.2011

17:18 Uhr

Erstes Wochenende

50.000 Besucher auf der Bundesgartenschau

Ganz reibungslos ist das erste Wochenende der Bundesgartenschau nicht verlaufen: Probleme bereiten defekte Kassen, zu wenige Abfalleimer und Hunde. Ansonsten ist die Bilanz gut: Rund 53.000 Besucher kamen zur "Buga".

Ein Feld mit gefüllten Tulpen auf der Buga 2011. Quelle: dapd

Ein Feld mit gefüllten Tulpen auf der Buga 2011.

KoblenzRund 53.000 Besucher hat die Bundesgartenschau in Koblenz am ersten Wochenende bis Sonntagnachmittag angelockt. "Wir sind sehr zufrieden, mit so einer Resonanz haben wir nicht gerechnet", sagte eine Buga-Sprecherin am Sonntag auf Anfrage.

Sie räumte aber kleine Anlaufschwierigkeiten ein: Die Kasse habe Software-Probleme, es gebe zu wenige Mülleimer und die Beschilderung müsse da und dort noch verbessert werden. Bei meist sonnigem Frühlingswetter trübte dies aber der Sprecherin zufolge nicht die gute Stimmung.

Dauerkarten sind der Renner

Vor allem Dauerkartenbesucher strömten auf das Areal, nachdem Bundespräsident Christian Wulff die Gartenschau am Freitag eröffnet hatte. Höhepunkt des Wochenend-Programms war ein Sternmarsch mit rund 6.000 Teilnehmern. Zu Fuß oder per Schiff trafen Vereine aus den Koblenzer Stadtteilen - bunt kostümiert - am Deutschen Eck ein und gestalteten dort ein Bühnenprogramm.

"Mit dem Zug stellen sich die Koblenzer als gastfreundliche und weltoffene Stadt dar und zeigen, dass die Stadtteile und ihre Bürger hinter dem Großereignis Bundesgartenschau stehen", erklärten die Organisatoren.

Die meisten Besucher wohnen in der Nähe

Die meisten Gäste stammen bislang aus der Region, wie die Sprecherin sagte. "Das ist aber bei Bundesgartenschauen normal, dass sich erst die Einheimischen ein Bild verschaffen." Zur ersten Buga in Rheinland-Pfalz überhaupt werden bis zum 16. Oktober zwei Millionen Gäste erwartet. Die Polizei meldete bislang keine Zwischenfälle, auch der Verkehr lief reibungslos.

Bis Sonnenuntergang geöffnet

Die Hauptattraktion der diesjährigen Schau ist eine neue Seilbahn über den Rhein. Sie bietet spektakuläre Ausblicke auf die Stadt, die rund 106.000 Einwohner zählt. Das Areal ist bis zum Sonnenuntergang geöffnet. "An den ersten Tagen blieben aber viele Besucher länger - wir schmeißen niemanden raus", sagte die Sprecherin. Die Gäste könnten das Areal dann durch die Drehkreuze wieder verlassen.

Hunde ohne Pass sind aufgeschmissen

Probleme gibt es nach Auskunft der Sprecherin bislang auch mit den Hundeboxen, wo Vierbeiner abgegeben werden können. "Das Veterinäramt verlangt einen Impfpass und den haben viele Hundebesitzer nicht dabei." Sie hoffe aber, dass es dafür bald eine Lösung gibt. Das Bundesgartenschau-Areal ist für Hunde tabu, ausgenommen sind Begleithunde von Behinderten.

Von

dpa

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