Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.09.2014

15:22 Uhr

Erzbistum Köln

Bischofshaus für 1,45 Millionen Euro renoviert

Der künftige Wohnsitz des neuen Kölner Erzbischofs Rainer Woelki wird renoviert. Es ist die erste Grundrenovierung seit einem Vierteljahrhundert – und wird daher auch entsprechend kostspielig.

Baustelle: Der Wohntrakt des Erzbischöflichen Hauses in Köln wird zur Zeit für den neuen Erzbischof Rainer Woelki umgestaltet. dpa

Baustelle: Der Wohntrakt des Erzbischöflichen Hauses in Köln wird zur Zeit für den neuen Erzbischof Rainer Woelki umgestaltet.

KölnDas Erzbistum Köln renoviert zurzeit für 1,45 Millionen Euro den künftigen Wohnsitz des neuen Erzbischofs Rainer Woelki. Es sei die erste Grundrenovierung des Erzbischöflichen Hauses seit einem Vierteljahrhundert, betonte am Mittwoch der Bistumssprecher Christoph Heckeley. Vor allem gehe es darum, „die Haustechnik auf den aktuellen und vor allem energiesparenden Stand“ zu bringen. So müsse die Sanitär-, Heizungs- und Elektrotechnik erneuert werden. Das denkmalgeschützte Haus aus den 50er Jahren umfasst Konferenz- und Büroräume sowie mehrere Wohnungen.

Die Privatwohnung des Erzbischofs werde auf Woelkis Wunsch hin von bisher 260 auf 160 Quadratmeter verkleinert. Woelki werde anders als sein Vorgänger Joachim Meisner auch keinen Kaplan mehr als Sekretär haben „und seinen Haushalt weitgehend selbst führen“.

Rainer Woelki ist neuer Erzbischof von Köln. dpa

Rainer Woelki ist neuer Erzbischof von Köln.

Die katholische Kirche war im vergangenen Jahr durch die stark gestiegenen Kosten für den Sitz des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst in die Kritik geraten. Woelki, der am 20. September in sein neues Amt eingeführt wird, hatte zuvor in Berlin in einer Wohnung im Problemviertel Wedding gelebt.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×