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17.05.2013

12:55 Uhr

Ex-Microsoft-Chef

Bill Gates ist wieder der reichste Mensch der Welt

Den Titel als reichster Mann hatte er zuletzt verloren – auch weil Bill Gates großzügig spendet. Durch den Wertverlust beim Vermögen von Telekom-Mogul Carlos Slim ist er wieder an der Spitze.

2010 hatte Bill Gates durch Wohltätigkeitsaktionen seine Spitzenposition eingebüßt. Reuters

2010 hatte Bill Gates durch Wohltätigkeitsaktionen seine Spitzenposition eingebüßt.

New York Microsoft-Gründer Bill Gates ist nach langer Unterbrechung wieder der reichste Mensch der Welt - jedenfalls nach Schätzungen des Finanzdienstleisters Bloomberg. Der Software-Spezialist steht seit Donnerstag in der von Bloomberg erstellten Liste der Milliardäre wieder vor dem mexikanischen Telekom-Tycoon Carlos Slim Helu. Das Vermögen von Gates wurde auf 72,7 Milliarden Dollar geschätzt, das des Mexikaners auf 72,1 Milliarden Dollar.

Hintergrund ist der stark gestiegene Aktienkurs von Microsoft - mit Gates als Großaktionär. Dagegen litt das Vermögen von Carlos Slim Helu unter einem neuen Gesetz in seinem Heimatland, das die Marktmacht des Telekom-Unternehmers brechen soll.

Bloomberg aktualisiert seine Liste täglich. Bekannter ist dagegen die einmal im Jahr erscheinende Rangliste des US-Magazins „Forbes“. Mit Stand März ist darin noch Carlos Slim Helu die Nummer eins mit 73 Milliarden Dollar vor Gates mit 67 Milliarden Dollar und dem spanischen Modezaren Amancio Ortega („Zara“) mit 57 Milliarden Dollar. Auf Rang vier folgt Warren Buffett mit 53,5 Milliarden Dollar.

Schon im März hatte es Spekulationen über eine baldige Rückkehr von Gates an die Spitze der Rangliste gegeben. Gates (57) hatte den Spitzenplatz in der Milliardärs-Rangliste von „Forbes“ 2010 auch als Folge seiner Wohltätigkeits-Aktivitäten eingebüßt.

Das neue mexikanische Antimonopol-Gesetz könnte den Slim-Konzern América Móvil direkt treffen: Der Konzern hat im Mobilfunk-Geschäft einen Marktanteil von 70 Prozent und sogar 80 Prozent bei Festnetz-Leitungen. Spekuliert wird unter anderem über eine mögliche Zerschlagung. Das Unternehmen ist auch in anderen Ländern Lateinamerikas stark vertreten und hat gut 260 Millionen Kunden.

Von

dpa

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