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01.06.2017

09:37 Uhr

Ex-US-Präsident

Obamas kaufen Haus in Washington

Der ehemalige US- Präsident Barack Obama hat sich scheinbar an seine ehemalige Wirkstätte in Washington gewöhnt. Nun soll die Familie dort eine Immobilie im Wert von mehreren Millionen Dollar erworben haben.

Während seiner Amtszeit zeigte sich der ehemalige amerikanische Präsident oftmals im Kreise seiner Familie. AFP; Files; Francois Guillot

Familie Obama

Während seiner Amtszeit zeigte sich der ehemalige amerikanische Präsident oftmals im Kreise seiner Familie.

WashingtonAcht Schlafzimmer, neun Bäder und viel weißer Marmor auf 760 Quadratmetern Wohnfläche: Nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus hat Barack Obama anscheinend eine dauerhafte Bleibe für sich und seine Familie in Washington erstanden. Die „Washington Post“ berichtet, die Obamas hätten ihr bislang gemietetes Anwesen im gefragten Viertel Kalorama für 8,1 Millionen Dollar gekauft. Das Immobiliengeschäft sei am Mittwoch besiegelt worden.

Bislang gehörte der Backsteinbau mit großem Garten dem früheren Sprecher von Ex-Präsident Bill Clinton, Joe Lockhart. Obamas Sprecher Kevin Lewis erklärte der Zeitung zufolge: „Da der Präsident und Frau Obama mindestens zweieinhalb Jahre in Washington bleiben werden, ergibt es Sinn für sie, ein Haus zu kaufen statt weiterhin zur Miete zu wohnen.“

Mit der Wahl ihres Anwesens bleiben sich die Obamas, eigentlich in Chicago zu Hause, weitgehend treu. Die Familie des ersten schwarzen US-Präsidenten hätte auch in die superschicken Vororte um Washington ziehen können, wo die Wohnhäuser aussehen wie eine Mischung aus Ranch und Märchenschloss. Stattdessen zogen sie in die Stadt. Weil die jüngere Tochter Sasha erst 2019 die Sidwell Friends Highschool abschließt, kam ein Wegzug aus der Hauptstadt nicht in Frage.

Entlang der baumbesetzten Straßen Kaloramas sind viele Botschaften angesiedelt, Diplomaten wohnen dort auch privat. In der unmittelbaren Nachbarschaft residieren Ex-Politiker wie Ex-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld - aber auch ganz normale Leute und junge Familien.

Von

dpa

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