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04.04.2017

09:43 Uhr

Expansion nach China

Warren Buffett wirbt für Cherry Coke in China

VonAstrid Dörner

Die Cherry Coke ist seit Jahren Warren Buffets Lieblingsgetränk. Jetzt hilft der 86 Jahre alte amerikanische Star-Investor, die Cola mit Kirschgeschmack nach China zu bringen – aus eigennützigem Interesse.

Morgens zu McDonald's, zwischendurch Kekse und Schokolade und abends noch 'nen Burger mit einer Cherry Coke. Der 86-jährige Star-Investor hat seinen ganz eigenen Diätplan. Quelle: Coca Cola

Warren Buffet

Morgens zu McDonald's, zwischendurch Kekse und Schokolade und abends noch 'nen Burger mit einer Cherry Coke. Der 86-jährige Star-Investor hat seinen ganz eigenen Diätplan.

Quelle: Coca Cola

DüsseldorfWarren Buffett ist bekannt für seine eigenwillige Diät: Morgens, auf dem Weg zur Arbeit hält er bei McDonald’s. Abends wird er in seiner Heimatstadt Omaha regelmäßig im Schnellrestaurant Dairy Queen beim Burgeressen gesehen, das zu seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway gehört. Zwischendurch isst er Kekse und Schokolade von Sears Candy, ebenfalls ein Unternehmen aus dem Buffett-Imperium. Und dazu: Cherry Coke.

Die Cola mit Kirschgeschmack ist seit Jahren Buffetts präferiertes Getränk. Mehrere Dosen täglich trinkt der drittreichste Mann der Welt am Tag. Jetzt wird er sogar ihr Werbebotschafter. Für die Expansion nach China druckt Coca-Cola das Gesicht des 86-Jährigen auf die Dosen. Der Berkshire-Chef hat viele Fans in Asien. Wenn der Star-Investor freundlich von der Dosel lächelt, könnte das den Verkauf ankurbeln, glaubt der Limonaden-Hersteller.

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Auch in den vergangenen Monaten ging Warren Buffett auf Einkaufstour. Neu dabei: unter anderem Monsanto.

Geht die Strategie auf, dann hat auch Buffett was davon. Berkshire Hathaway ist der größte Einzelaktionär von Coca-Cola. Sein Sohn Howard sitzt seit sieben Jahren im Verwaltungsrat. Wer im Mai zur Hauptversammlung nach Omaha kommt, kann die Dosen dort ebenfalls kaufen.

Die Versammlung zog im vergangenen Jahr knapp 40.000 Aktionäre an und hat wegen ihres Festival-Charakters den Spitznamen „Woodstock für Kapitalisten“. Gerüchten zufolge soll sich Buffett auf die Kirsch-Limonade eingeschossen haben, weil Coke damit die höchste Marge erzielt. Buffett weiß eben, wie man Geschäfte macht.

Kommentare (1)

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Herr Marc Hofmann

04.04.2017, 10:39 Uhr

86 Jahre und der denkt immer noch ans Profitmachen...mit 86 Jahre bereiten sich viele auf den Tod vor und genießen ihr Leben nochmal in vollen Zügen...Buffett sollte sich lieber dem Geldausgeben und Genießen zuwenden als ständig nur noch weiter an seiner Profit Vermehrung zu denken...man kommt ohne Geld und geht ohne Geld von dieser Welt (aus diesen Leben).

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