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19.08.2015

08:43 Uhr

Fall Annelie

Warten auf den Obduktionsbericht

Wann und wie genau kam die 17-jährige Anneli zu Tode? Die Polizei steht mit ihren Ermittlungen in dem Entführungsfall noch am Anfang - jetzt soll es neue Erkenntnisse geben.

Der Pressesprecher der Polizeidirektion Dresden, Marko Laske (l-r), Kriminaloberrat, Detlef Lenk, Polizeipräsident Dieter Kroll, der Leitende Oberstaatsanwalt Erich Wenzlick und Oberstaatsanwalt Lorenz Haase gaben gestern eine Pressekonferenz in der Polizeidirektion in Dresden. Am Mittwoch werden neue Details erwartet. dpa

Entführte Anneli aus Sachsen ist tot

Der Pressesprecher der Polizeidirektion Dresden, Marko Laske (l-r), Kriminaloberrat, Detlef Lenk, Polizeipräsident Dieter Kroll, der Leitende Oberstaatsanwalt Erich Wenzlick und Oberstaatsanwalt Lorenz Haase gaben gestern eine Pressekonferenz in der Polizeidirektion in Dresden. Am Mittwoch werden neue Details erwartet.

DresdenIm Fall der entführten und ermordeten 17-jährigen Anneli aus Sachsen werden am Mittwoch weitere Details erwartet. Die Staatsanwaltschaft Dresden will das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung der Leiche mitteilen, die am Montagabend auf einen leerstehenden Hof in Lampersdorf bei Meißen gefunden worden war. Am Dienstag hatten die Ermittler erklärt, dass es sich um die seit Tagen vermisste Unternehmertochter handelt.

Frauenleiche ist Anneli

Im Wortlaut: Polizeipräsident bestätigt Annelis Tod

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Von der Obduktion erwarten sie sich auch Erkenntnisse über den genauen Todeszeitpunkt der Gymnasiastin. Bislang gehen Polizei und Staatsanwaltschaft davon aus, dass Anneli bereits am Freitag getötet wurde, einen Tag nach ihrer Entführung.

Auch die Vernehmungen der beiden Tatverdächtigen gehen weiter. „Wir stehen ganz am Anfang der Ermittlungen“, sagte Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll am Dienstag.

Ein 61-Jähriger aus Dresden und ein 39-Jähriger aus der Nähe von Bamberg in Bayern sitzen seit Dienstag in Untersuchungshaft. Der Ältere hat ein Teilgeständnis abgelegt. Auch der Hinweis auf den Fundort der Leiche stammte laut Polizei von ihm.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die Männer Anneli am Donnerstagabend in ihre Gewalt gebracht, als der Teenager den Familienhund ausführte. Unmittelbar nach der Tat verlangten sie von den Eltern 1,2 Millionen Euro Lösegeld. Eine Geldübergabe scheiterte der Polizei zufolge am dilettantischen Vorgehen der Entführer. Laut Polizei sind die Verdächtigen verschuldet.

Von

dpa

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