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06.08.2013

15:50 Uhr

Fehlalarm in Kopenhagen

Vermeintliche Autobombe nur ein Experiment

Quelle:dpa

Eine Konstruktion aus Kabeln und einer schwarzen Box in einem Auto hat in Kopenhagen einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Ein Bürger hielt das ungewöhnliche Gebilde für eine Bombe – glücklicherweise ein Irrtum.

Dänische Polizisten sperrten die Umgebung des Parkhauses ab. In einem Auto hatte ein Mitarbeiter eine vermeintliche Bombe entdeckt. Letztendlich handelte es sich um ein wissenschaftliches Experiment. ap

Dänische Polizisten sperrten die Umgebung des Parkhauses ab. In einem Auto hatte ein Mitarbeiter eine vermeintliche Bombe entdeckt. Letztendlich handelte es sich um ein wissenschaftliches Experiment.

KopenhagenEin schwedischer Erfinder hat mit einem Experiment Bombenalarm in Kopenhagen ausgelöst und viele Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Der Mann hatte eine Kabelkonstruktion an seinem Auto angebracht und es über Nacht in einem Parkhaus im Zentrum der dänischen Hauptstadt abgestellt. Als ein Mitarbeiter den Wagen am Dienstag entdeckte, hielt er die Konstruktion für eine Bombe und alarmierte die Polizei.

Die Beamten evakuierten die Umgebung in einem Radius von 50 Metern um das Parkhaus. Zahlreiche Beschäftigte mussten ihre Büros verlassen. Ein Roboter wurde eingesetzt, um das Fahrzeug zu untersuchen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich nicht um eine Bombe handelte.

Nur ein Experiment und keine Bombe: Die Konstruktion aus schwarzer Kiste und roten Kabeln hielt ein Parkhaus-Mitarbeiter für eine Autobombe. AFP

Nur ein Experiment und keine Bombe: Die Konstruktion aus schwarzer Kiste und roten Kabeln hielt ein Parkhaus-Mitarbeiter für eine Autobombe.

Der Besitzer des Fahrzeuges erklärte im dänischen Fernsehen, dass er ein wissenschaftliches Experiment vorgenommen habe. Er arbeite an einer Erfindung, mit der Elektroautos während der Fahrt mit Strom versorgt werden. Aus Angst um sein Patent wollte der Schwede nicht mehr verraten. „Es tut mir total leid, dass ich so einen Aufstand verursacht habe“, sagte er dem dänischen Rundfunk.

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