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17.09.2013

13:15 Uhr

Fernverkehr

ICE-Trasse Berlin-Hannover ab November wieder in Betrieb

Das Hochwasser hat seine Spuren hinterlassen – auch auf den Bahnstrecken. Doch die Schäden auf der Trasse Berlin-Hannover sind nicht so groß wie gedacht. Ab dem 4. November sollen die ICE dort wieder rollen.

Bald wieder befahrbar: Auf der Verbindung Berlin-Hannover sind etwa ein Viertel der Passagiere im Fernverkehr der Bahn unterwegs. dpa

Bald wieder befahrbar: Auf der Verbindung Berlin-Hannover sind etwa ein Viertel der Passagiere im Fernverkehr der Bahn unterwegs.

BerlinAuf der ICE-Strecke zwischen Berlin, Hannover und Frankfurt fahren ab 4. November wieder Züge. Die wegen der Hochwasserschäden an einer Elbbrücke gesperrte Trasse werde dann wieder voll befahrbar sein, teilte die Deutsche Bahn am Dienstag in Berlin mit.

Die Schäden seien nicht so groß wie befürchtet. Zuletzt war von einer Inbetriebnahme erst ab Dezember die Rede. Auf der Verbindung sind etwa ein Viertel der Passagiere im Fernverkehr der Bahn unterwegs.

Fakten zur Deutschen Bahn

Umsatz

Die Deutsche Bahn verbuchte im ersten Halbjahr 2013 einen Umsatz von 19,4 Milliarden Euro (19,5 Milliarden Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum). Insgesamt kam die Bahn 2012 auf einen Umsatz von 39,30 Milliarden Euro.

Gewinn vor Zinsen und Steuern

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug im ersten Halbjahr 2013 eine Milliarde Euro (1,3 Milliarden Euro im Vorjahr).

Halbjahresergebnis nach Steuern

Halbjahresergebnis nach Steuern: 554 Millionen Euro (Vorjahr: 783 Millionen Euro).

Mitarbeiter

Ende Juni 2013 hatte der Staatskonzern etwa 295.700 Mitarbeiter, fast drei Prozent mehr als zum selben Zeitpunkt 2012.
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Fahrgäste Bahnverkehr pro Tag

Fahrgäste Bahnverkehr im ersten Halbjahr in Deutschland: 991 Millionen (Vorjahr: 981 Millionen). Davon waren 62,5 Millionen im Fernverkehr unterwegs.

Beförderte Güter im Schienenverkehr

Die Logistiksparte der Bahn transportierte Güter mit einem Gesamtgewicht von 196,7 Millionen Tonnen (ein Minus von über fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr).

Schienennetz

Das Schienennetz der Deutschen Bahn ist weiter leicht geschrumpft. Es hat noch einen Länge von 33.492 Kilometer, 13 Kilometer weniger als Ende 2012.

Züge zwischen der Hauptstadt und Hannover werden derzeit umgeleitet, was zu Verzögerungen um über eine Stunde führt. Fahrten nach Frankfurt führen entweder über Hannover oder südlich durch Thüringen ebenfalls meist mit längerer Fahrzeit. Das Elbe-Hochwasser im Juni hatte viele Straßen und Bahnstrecken lange unpassierbar gemacht.

Ein Teil der ICE-Trasse an der Elbbrücke stand tagelang über eineinhalb Meter unter Wasser. Die Fluten gingen nur sehr langsam zurück, so dass der Unterbau auch nach Monaten noch durchnässt und nicht belastbar war.

Von

rtr

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