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04.08.2013

16:16 Uhr

Festival

Mehr als 75.000 Metal-Heads feiern in Wacken

Beim wohl größten Metal-Festival der Welt haben rund 120 Bands vor mehr als 75.000 Menschen gespielt. Die Sonne brannte heiß und kein Geringerer als Schlagersänger Heino überraschte die Menge mit einem Bühnenauftritt.

Festivalbesucher feiern beim Wacken Open-Air Festival (WOA) im schleswig-holsteinischen Wacken auf der Festivalwiese im Schlamm. dpa

Festivalbesucher feiern beim Wacken Open-Air Festival (WOA) im schleswig-holsteinischen Wacken auf der Festivalwiese im Schlamm.

WackenMehr als 75.000 Menschen haben beim wohl größten Heavy-Metal-Festival der Welt in Wacken die Köpfe kreisen und die Beine tanzen lassen. In der Nacht zum Sonntag schallten die letzten Akkorde über das knapp 220 Hektar große Gelände in Schleswig-Holstein, dann machten sich die „Metalheads“ auf den Heimweg. Highlights des 24. Wacken Open Airs (W:O:A) in dem 1800-Seelen-Dorf nahe Itzehoe waren die Shows von Rammstein, Alice Cooper und Deep Purple – und der überraschende Auftritt von Schlagersänger Heino.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, feierten die Metal-Fans ein insgesamt friedliches Freiluft-Event. Insgesamt zählten die Beamten 13 Körperverletzungen. Bezogen auf die große Menschenmenge sei das wenig. Hinzu kamen rund 250 Diebstähle. „Wir waren insgesamt sehr positiv überrascht“, sagte ein Polizeisprecher. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren sei die Zahl der Delikte deutlich zurückgegangen. Auch Drogen hätten keine Rolle gespielt.

Zu schaffen machte den „Metalheads“ die große Hitze. „Anders als 2012 hatten wir nun das andere Extrem“, sagte eine Festivalsprecherin. Im vergangenen Jahr hatte es in Wacken riesige Schlammflächen gegeben. 2013 entstanden diese vor allem am Abschlussabend, als es kurz und heftig regnete. Die Metal-Fans nahmen es gelassen, wie üblich feierten sie sogar in den Pfützen.

Die Sanitäter zählten insgesamt 3300 Festival-Besucher, die medizinische Hilfe benötigten. Das seien rund 300 mehr als im vergangenen Jahr gewesen. „Aufgrund des Wetters und des großen Besucherandrangs bei Rammstein hatten wir aber mit 4000 gerechnet“, sagte ein Sprecher. 320 Menschen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Ansonsten sei es meist bei kleineren Blessuren geblieben.

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