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05.08.2015

14:14 Uhr

Feuer in Kalifornien

Neue Trockenheit droht Waldbrände anzutreiben

Ununterbrochen kämpft die Feuerwehr im Westen der USA gegen Waldbrände. Regenschauer ließen die Helfer kurzzeitig aufatmen. Doch in den nächsten Tagen droht wieder trockenes Wetter.

Extreme Buschbrände in Kalifornien

„So etwas haben wir noch nicht erlebt“

Extreme Buschbrände in Kalifornien: „So etwas haben wir noch nicht erlebt“

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San Francisco Die heftigen Busch- und Waldbrände in Kalifornien sind noch immer außer Kontrolle. Ein Ende der Löscharbeiten sei vorerst nicht absehbar, berichtete der Sender CNN am Mittwoch unter Berufung auf die Feuerwehr des US-Bundesstaates. Die Einsatzkräfte rüsteten sich nun auch gegen mögliche Blitzeinschläge. Für Teile des trockenen Westens der USA wurden für Mittwoch und Donnerstag Gewitter vorhergesagt, weshalb die Feuerwehr vor neuen Bränden nach Blitzen warnte.

Unberechenbare Winde erschwerten den Feuerwehrleuten die Arbeit, sagte ein Sprecher der kalifornischen Behörde für Wälder und Brandschutz. „Ein so großes Feuer beginnt so heiß und intensiv zu werden, dass es oft sein eigenes Wettermuster erzeugt. Es erzeugt seine eigenen Winde.“

Am Dienstag hatte leichter Regen den Einsatz der Feuerwehr unterstützt und zu Erfolgen beim Löschen geführt. Teile des sogenannten Rocky Fires wurden laut CNN eingedämmt. Doch von Mittwoch an drohte trockenes Wetter, die Flammen wieder anzufachen.

Das sogenannte Rocky Fire rund 160 Kilometer nördlich der Küstenmetropole San Francisco vernichtete bereits ungefähr 260 Quadratkilometer Wald- und Buschland, was etwa der Größe Bielefelds entspricht. Rund 13.000 Menschen flohen aus ihren Häusern, 25 Häuser wurden zerstört. Der Brand ist der größte von 21 Feuern, die zurzeit im dürregeplagten US-Westküstenstaat lodern.

Landesweit kämpfen rund 14.000 Einsatzkräfte nach Regierungsangaben gegen fast 30 große, noch nicht eingedämmte Feuer. Mehr als 100 Hubschrauber und rund 20 Tankflugzeuge kippten zuletzt Wasser und Brandschutzmittel auf die betroffenen Gebiete. Die meisten der Brände wüten im Norden Kaliforniens. Regierungssprecher Josh Earnest sagte, dass auch Präsident Barack Obama die Lage im Blick behalte.

Von

dpa

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