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07.02.2017

10:08 Uhr

Filmhelden-Kostüme im Trend

Karneval bleibt für Spielwarenhersteller Millionengeschäft

Einmal als Batman auftrumpfen oder als Cowboy umherziehen – viele Menschen leben beim Karneval ihre Fantasien aus. Das freut die deutschen Kostümhersteller: Sie verdienen mit der Verkleidung Jahr für Jahr Millionen.

Neben den Klassikern von Indianer-, Cowboy und Prinzessinnen-Outfits, schlüpfen Karnevals-Enthusiasten immer häufiger in die Rolle ihrer Filmhelden – und greifen nach Star Wars-, Spiderman-, Seeräuber- und Batman-Kostümen. dpa

Filmhelden-Kostüme

Neben den Klassikern von Indianer-, Cowboy und Prinzessinnen-Outfits, schlüpfen Karnevals-Enthusiasten immer häufiger in die Rolle ihrer Filmhelden – und greifen nach Star Wars-, Spiderman-, Seeräuber- und Batman-Kostümen.

NürnbergOb mit schlichter Pappnase oder im aufwendigen Prinzessinnenkostüm: Für die Spielwarenbranche ist die Lust an der Verkleidung im Karneval ein Millionengeschäft. Allein in der Faschingssaison 2015/2016 machten die Hersteller von Kostümen, Hüten Masken, Schminken oder entsprechenden Accessoires einen Umsatz von 288,9 Millionen Euro, berichtete die Fachgruppe Karneval im Deutschen Verband der Spielwarenindustrie (DVSI) am Dienstag in Nürnberg. Das seien 5,6 Prozent mehr als in der Saison davor.

In den Zahlen sei allerdings auch der Umsatz mit Halloween enthalten, betonte DVSI-Sprecher Dieter Tschorn. Für Gruselkostüme und Zubehör hätten die Deutschen 2015 rund 28,9 Millionen Euro ausgegeben. Er gehe davon aus, dass sich der Faschings- und Halloween-Umsatz in der laufenden Saison auf einem ähnlichen Niveau bewegen werde. Aktuelle Zahlen lägen aber noch nicht vor.

Insgesamt wurden im Vorjahres-Fasching 2,34 Millionen Erwachsenkostüme, 1,9 Millionen Kinderkostüme, eine Million Perücken, 1,95 Millionen Hüte und 6,3 Millionen Schmink-Sets erworben. Außerdem seien 50 Millionen sonstige Accessoires über den Ladentisch gegangen.

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Inzwischen werde aber nur noch ein kleiner Teil der Karnevals-Ausstattungen in Deutschland produziert. „Der Großteil kommt aus Fernost, Osteuropa und Nordafrika“, berichtet der DVSI.

Zu den Evergreens unter den Kostümen gehörten bis heute Indianer-, Cowboy- und Prinzessinnen-Outfits. Gern verkleideten sich deutsche Narren auch als Polizist oder Feuerwehrmann. Immer häufiger schlüpften Karneval-Enthusiasten in die Rolle ihrer Filmhelden – und griffen nach Star Wars-, Spiderman-, Seeräuber- und Batman-Kostümen.

Aber auch die Protagonisten von US-TV-Serien wie „Beauty and the Beast“ würden im Fasching gern kopiert. Neuester Trend: farbige Outfits aus einer bunten Regenbogenwelt und verrückte Tierkostüme.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

07.02.2017, 17:53 Uhr

Der Chefdemokratenfresser als Oberkommentator des HB sondert in gewohnt langweiliger Manier, klingt schon fast andressiert, was Sie hier tagtäglich vor sich hingeifern, werter Mark Hoffmann"

Ich geifere nicht, ich kommentiere. Ich gebe mir den ganzen Tag große Mühe, jeden, aber auch wirklich jeden Artikel zu kommentieren,
um die Leute von der grün-sozialistischen Murkselregierung zu warnen.

Ja, ich bin ein Fan von Trump und Putin, das sind wenigstens noch zwei echte Kerle mit eigener Meinung, nicht wie unser sprechender Hosenanzug!

Ja, ich bin ein Anhänger der AFD, denn nur diese Partei kann unser Reich noch retten!

Nein, ich bin nicht arbeitslos und habe deshalb soviel Zeit Kommentare zu schreiben, ich bin arbeitssuchend!
Danke

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