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29.08.2012

03:28 Uhr

Fliegerbombe in München

Zersplitterte Scheiben und kleinere Brände nach Bombensprengung

Die Entschärfung einer im Münchener Stadtteil Schwabing gefundene 250-Kilo-Fliegerbombe war nicht geglückt. Am späten Abend brachte der Sprengmeister die Bombe zur Explosion - mit Folgen für die Nachbarschaft.

Entschärfung unmöglich

Bombensprengung in München

Entschärfung unmöglich: Bombensprengung in München

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MünchenWenige Stunden nach der Sprengung einer Fliegerbombe in München am Dienstagabend sind die ersten Anwohner wieder nach Hause zurückgekehrt. Der Evakuierungsbereich sei am frühen Mittwochmorgen verkleinert worden, teilte die Feuerwehr München mit.

Eine hoch explosive Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Dienstagabend nach erfolglosen Entschärfungsversuchen im Münchner Stadtteil Schwabing gesprengt worden. Dabei gingen viele Fenster zu Bruch, es entstanden kleinere Brände. Die Bombe hatte die Einsatzkräfte und tausende Bürger mehr als 24 Stunden lang in Atem gehalten.

Nachdem der am Montag entdeckte Blindgänger nicht wie geplant entschärft werden konnte, wurde er am Dienstagabend wenige Minuten vor 22.00 Uhr von Spezialisten kontrolliert gesprengt. Die Detonation war kilometerweit zu hören.

„In der näheren Umgebung sind fast alle Scheiben kaputt gegangen“, sagte Diethard Posorski vom Sprengkommando München nach der Aktion der Nachrichtenagentur dpa. Dennoch war der Kampfmittelräumer zufrieden. Größere Schäden an den benachbarten Häusern seien nicht zu erkennen.

Blick auf die Sprengung der Fliegerbombe in München. dpa

Blick auf die Sprengung der Fliegerbombe in München.

Die Feuerwehr musste nach der Explosion allerdings mehrere kleine Brände löschen. Ein Feuerwehrsprecher sagte, dass das Stroh, das in der Umgebung aufgebaut wurde, um den Druck bei der Detonation zu verringen, teils in Flammen aufging und durch die Gegend geschleudert wurde. Die Feuerwehr habe dies aber im Griff. Zu größeren Schäden soll es dadurch nicht gekommen sein.

Die direkt an der Fundstelle gelegenen Häuser sollten nun noch von Experten untersucht werden, ehe die Bewohner zurückkehren können. Laut einen Polizeisprecher war noch unklar, ob die Mieter bereits in der Nacht oder eventuell erst am Mittwoch in ihre Wohnungen zurückkönnen.

Ursprünglich sollte die 250 Kilogramm schwere Bombe bereits am Abend des Montags entschärft werden, dies war aber nicht möglich. Als die Experten erkannten, dass die Bombe extrem gefährlich ist und jederzeit hochgehen könnte, lief noch in der Nacht zum Dienstag eine große Evakuierungsaktion in einem Radius von 300 Metern an. Rund 2500 Menschen mussten bei Bekannten oder in Notunterkünften übernachten.

Kommentare (8)

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malvin

28.08.2012, 22:22 Uhr


Straubing? Schwabing? Schrifkdlifging? Strudeleledilfingging?

Straubing war auch mal ein netter Stadtteil, schade.

Man müsste fast mal rausfahren, mit der Trambahn, vom Marienplatz, oder so.......

Handelsblatt

28.08.2012, 22:30 Uhr

Danke für den Hinweis, ist geändert. Die Redaktion

foeo

28.08.2012, 22:35 Uhr

"Schon ein kleiner Schlag könnte für eine Explosion ausreichen"

Das haben sich bestimmt auch die Amis gedacht als sie die Bombe aus dem Flugzeug geworfen haben.

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