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25.07.2016

13:04 Uhr

Florida

Wieder tödliche Schüsse vor Nachtclub

Im US-Bundesstaat Florida ist es zu einer tödlichen Schießerei gekommen. Die Polizei bestätigte, dass vor einem Nachtclub zwei Menschen getötet und bis zu 17 verletzt worden wurden. Die Hintergründe sind unklar.

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Fort MyersBei Schüssen vor einem Lokal in Florida sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Bis zu 17 Menschen wurden verletzt, wie der Lokalsender WINK unter Berufung auf die Polizei in der Stadt Fort Myers berichtete. „Die Zahlen schwanken, mehrere Krankenhäuser haben sich gemeldet...wir versuchen Bestätigungen zu bekommen“, sagte der Polizeibeamte Jim Mulligan dem Sender am Montag. „Wir können zwei Tote bestätigen.“

Die Schüsse fielen demnach um etwa 0.30 Uhr (Ortszeit) auf dem Parkplatz des „Club Blu“. Bei dem Lokal handelt es sich um ein Restaurant und Club. In dem Lokal habe eine Teenager-Party stattgefunden, berichtete WINK unter Berufung auf den Sheriff des Bezirks Lee County, in dem sich Fort Myers befindet. Über die Hintergründe der Tat gab es zunächst keine offiziellen Informationen. Drei Verdächtige seien vorläufig festgenommen worden.

Zeugen berichteten von chaotischen Szenen auf dem Parkplatz und im Lokal. „Alle sind gerannt und haben Deckung gesucht“, zitierte der Sender eine Zeugin. Sie habe sich unter einem Tisch versteckt, als sie die Schüsse gehört habe. Eine Frau gab an, sie habe etwa dreißig Schüsse gehört. Menschen strömten aus dem Club, weinten und suchten nach ihren Freunden. „Es war wie im Irrenhaus“, sagte ein Mann. „Die Leute haben nur die Namen ihrer Freunde gerufen, um herauszufinden ob es ihnen gut geht - und ihre Eltern angerufen.“

Im Lee Memorial-Krankenhause seien 16 Verletzte behandelt worden, meldete WINK auf Twitter. Vier seien noch im Krankenhaus. Das jüngste der Opfer sei zwölf Jahre alt.

Vor etwas mehr als einem Monat war in Orlando, ebenfalls in Florida, zu einem Angriff gekommen. In der Nacht zum 12. Juni hatte ein Attentäter in der Diskothek „Pulse“ 49 Menschen getötet und 53 verletzt, bevor die Polizei ihn erschoss. Die Tat gilt als gravierendster gezielter Gewaltakt und schwerstes Hassverbrechen gegen Homosexuelle in der US-Geschichte und schlimmster Terrorangriff in den USA seit dem 11. September 2001.

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