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15.01.2007

10:03 Uhr

Flughafen und Bahnstrecken lahmgelegt

Stürme sorgen für Blackout in USA und Schweden

In Schweden und in den USA haben heftige Winterstürme mit Schnee und Eis gewütet. Hunderttausende waren ohne Strom, es gab auch zahlreiche Tote und Verletzte. Auf Flughäfen und Bahnstrecken ist mit Behinderungen zu rechnen.

HB OKLAHOMA CITY / STOCKHOLM. Der Winter hat mit Eisregen und Schnee große Teile der USA im Griff. Am Sonntag waren etwa 450 000 Haushalte ohne Strom, die meisten von ihnen in Missouri. Die Behörden machten das Wetter für den Tod von mindestens 20 Menschen seit Freitag verantwortlich, unter anderem durch witterungsbedingte Verkehrsunfälle. Elf Tote wurden aus Oklahoma gemeldet, sechs in Missouri, zwei in Texas und einer aus New York.

Auch in Schweden sind knapp eine Viertelmillion Haushalte in Schweden durch den schweren Sturm der vergangenen Tage von der Stromversorgung abgeschnitten. Wie ein Sprecher der Elektrizitätsgesellschaften am Montagmorgen im Rundfunksender SR angab, müssen die 230 000 Betroffenen bis zu einer Woche auf den Wiederanschluss an das Stromnetz warten.

Auf dem Flughafen des texanischen Dallas wurden am Sonntag 415 Flüge abgesagt. Der Gouverneur von Missouri, Matt Blunt, sprach von einem Sturm in drei Wellen. „Wir sind in der letzten Welle.“ In den am schlimmsten betroffenen Regionen seines Staates gingen Nationalgardisten von Tür zu Tür, um nach den Bewohnern zu sehen.

Bei dem schwersten Sturm in Schweden seit zwei Jahren waren am Wochenende drei Menschen ums Leben gekommen. Ein Sprecher der Bahngesellschaft SJ teilte mit, dass bis Mitte der Woche mit einem Anhalten der schweren Behinderungen im Verkehr zu rechnen sei.

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