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06.01.2015

20:15 Uhr

Frachtschiff Höegh Osaka

Flut soll gestrandeten Frachter aufrichten

Der Frachter „Höegh Osaka“, das vor England auf Grund lief, soll möglicherweise am Mittwoch wieder fahrtüchtig sein. An Bord des Schiffes sind 1400 Autos, die „Höegh Osaka“ war auf dem Weg nach Bremerhaven.

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LondonDas vor England auf Grund gelaufene Auto-Frachtschiff soll möglicherweise am Mittwoch wieder flott gemacht werden. Experten wollten die Flut zur Mittagszeit nutzen, sagte Bram Sperling von der mit der Schiffsbergung beauftragten Firma Svitzer am Dienstag.

Eine zweite Möglichkeit sei, das 51.000 Tonnen schwere Schiff auf der Sandbank zu verankern und einen Weg zu finden, es dort aufzurichten. Während der Flut am Dienstagmorgen habe das Schiff sich etwas bewegt, es stecke also nicht fest.

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In stürmischem Wetter kentert ein Schiff vor der schottischen Küste. Drei Tage später geben die Hilfsteams die Suche nach den vermissten Seeleuten auf. Glimpflicher kam die Besatzung der havarierten „Höegh Osaka“ davon.

Die Besatzung hatte die „Höegh Osaka“ absichtlich auf Grund laufen lassen, weil sie sich kurz nach der Abfahrt im Hafen von Southampton gefährlich zur Seite geneigt hatte – warum, ist weiterhin unklar. Das Schiff war auf dem Weg nach Bremerhaven. An Bord sind 1400 Autos, darunter 1200 von Jaguar Land Rover, 65 BMW-Minis und ein Rolls Royce sowie tonnenschweres Baugerät.

Ein 18-köpfiges Team war inzwischen an Bord des Schiffs. Ein Großteil der Ladung sei nicht verrutscht, sagte Sperling. Einige große Fahrzeuge hätten sich allerdings bewegt. So habe etwa ein Bagger ein Loch in den Schiffsrumpf geschlagen, das inzwischen repariert sei.

Außerdem sei etwas Wasser im Schiff. Einem Sprecher der Küstenwache zufolge läuft weiterhin kein Treibstoff aus. Es werde frühestens bei Tagesanbruch am Mittwoch entschieden, was mit dem Schiff geschehen solle.

Von

dpa

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