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17.06.2011

20:26 Uhr

Frankfurt am Main

Ehec-Erreger in Bach gefunden

Ehec breitet sich offenbar weiter aus. Der Erreger wurde in einem Bach in Frankfurt am Main nachgewiesen. Vom Baden in Bächen und Flüssen wird grundsätzlich abgeraten. Eine Gefahr für das Trinkwasser besteht nicht.

Der Erlenbach fließt im Norden von Frankfurt. Quelle: dpa

Der Erlenbach fließt im Norden von Frankfurt.

Frankfurt/MainWie das hessische Umwelt- und Sozialministerium am Freitagabend mitteilte, ist der Erreger jetzt in einem Bach in Frankfurt am Main nachgewiesen worden. Es bestehe aber keine Verbindung zwischen dem Fließgewässer und der Trinkwasserversorgung, betonte die Behörde.

Die positive Probe mit dem Ehec-Erreger des Typs O 104:H 4, der die schwere HUS-Verlaufsform auslösen kann, wurde im Erlenbach im Nordosten der Stadt entnommen. In der Nachbarschaft davon war Mitte der Woche auf dem Salat eines Gemüsehofes ein harmloserer Ehec-Erreger festgestellt worden. Dieser soll mit dem Waschwasser des Betriebs auf den Salat gekommen sein. Im Zuge der verstärkten Kontrollen wurden auch dem Bach Proben entnommen, in denen jetzt der gefährlichere Erreger nachgewiesen wurde.

Die Gefahr einer Kontamination des Trinkwassers bestehe aber nicht, sagte die Sprecherin des Sozial- und Gesundheitsministeriums in Wiesbaden, Susanne Andriessens. In dem Bach seien auch bei früheren Proben in den vergangenen Jahren hin und wieder Keime gefunden worden, darunter auch Ehec-Erreger. Dies sei bei einem Oberflächengewässer nicht ungewöhnlich.

Am Freitag wurden den Angaben zufolge erneut Proben aus dem Erlenbach entnommen und zur Untersuchung versandt. Mit dem Ergebnis sei in zwei bis drei Tagen zu rechnen, hieß es weiter.

Kommentare (6)

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Kroelle

17.06.2011, 21:31 Uhr

Wenn´s die Sprossen waren, hätte der Spuk am Mittwoch ein Ende haben müssen, seit dem 5. Juni gab´s nichts mehr frisches im Handel. Es waren wohl wir selbst (die Menschen) und technische, von uns geschaffene Abläufe, die wir nicht im Griff haben.

MaWo

18.06.2011, 11:57 Uhr

Hallo,
aber hauptsache ein "kleiner Betrieb" der überhaupt nicht die Möglichkeiten hat sich gegen solche Anwürfe zu verteidigen wird als Schuldiger präsentiert.

Saba

18.06.2011, 13:50 Uhr

Und was wird mit den "Naturbadeteichen" Kleine grüne Kloaken, wo enge gedrängt Badegäste ohne eine Desinfektion aufeinander hocken.

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