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06.04.2012

11:59 Uhr

Französisches Kraftwerk

Akw-Leck gestopft, Aufsichtsbehörde prüft

Im französischen Atomkraftwerk Penly war radioaktives Wasser ausgelaufen. Doch nun soll das Leck gestopft worden sein - ohne Auswirkungen auf die Umwelt. Jetzt überprüft die Atomaufsichtsbehörde ASN den Vorfall.

Aus dem französischen Akw Penly war radioaktives Wasser ausgetreten. AFP

Aus dem französischen Akw Penly war radioaktives Wasser ausgetreten.

ParisDer Austritt radioaktiven Wassers im Atomkraftwerk Penly in Nordwestfrankreich ist gestoppt. Das teilte der Betreiber des Akw, der Stromkonzern EDF, am Freitagmorgen in Paris mit. „Seit 4.00 Uhr heute morgen gibt es kein Leck mehr“, gab das Unternehmen bekannt. Diese „Rückkehr zur Normalität“ im Kühlkreislauf habe es erlaubt, den internen Aktionsplan für das Personal gegen 5.00 Uhr aufzuheben. Das radioaktive Wasser war demnach an der Dichtung der Pumpe im Primärkreislauf zur Kühlung des Reaktors ausgetreten.

Der Stromkonzern versicherte, dass es „keine Auswirkungen auf die Umwelt“ gegeben habe und die Kühlung des Reaktors durch den Vorfall nicht gestört worden sei. Das Atomkraftwerk war am Donnerstag automatisch abgeschaltet worden. Die Feuerwehr musste anrücken, um an zwei Stellen brennende Ölpfützen im Reaktorgebäude des Blocks Nummer Zwei der Atomanlage zu löschen. Die Atomaufsichtsbehörde ASN wollte am Freitag die Situation vor Ort überprüfen.

Brände in einem französischen Atomkraftwerk gelöscht

Video: Brände in einem französischen Atomkraftwerk gelöscht

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Vorläufig hatte sie den Vorfall als „Störung“ eingestuft: Auf der weltweit gültigen Ereignisskala INES wurde er auf der zweitniedrigsten Stufe 1 eingeordnet. „Störungen“ der Stufe 1 sind Zwischenfälle, die zu einer Abweichung von den zulässigen Bereichen im sicheren Betrieb der Anlage führen. Die INES-Skala umfasst acht Stufen, sie beginnt bei 0 und geht bis 7.

Von

afp

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