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19.01.2005

08:09 Uhr

Frühwarnsystem hat angeschlagen

Japan: Kurzzeitig Tsunami-Warnung ausgegeben

Ein schweres Erdbeben vor der japanischen Küste hat am Mittwoch die Furcht vor Tsunamis auf einer Inselgruppe südlich von Tokio geweckt.

HB TOKIO. Die Behörden gaben eine Warnung aus, die sie jedoch kurz darauf wieder aufhoben, nachdem auf einer der Izu-Inseln eine Welle mit einer Höhe von lediglich 30 Zentimetern den Strand erreicht hatte. Gegen 7 Uhr MEZ war vor der japanischen Ostküste ein Beben der Stärke 6,8 registriert worden. Sein Epizentrum lag rund zehn Kilometer unter dem Meeresgrund des Pazifiks. Die Behörden hatten die Bewohner der Izu-Inseln daraufhin aufgefordert, sich nicht in Strandnähe aufzuhalten und höher gelegene Gebiete aufzusuchen.

Berichte über Schäden und Verletzte infolge der Erdstöße lagen zunächst nicht vor. Die sieben Izu-Inseln liegen 100 bis 350 Kilometer südlich von Tokio. Auf ihnen leben rund 28 500 Menschen.

Am 26. Dezember hatte das stärkste Erdbeben seit 40 Jahren im Indischen Ozean Flutwellen von bis zu zehn Metern Höhe ausgelöst. Bei der Flutkatastrophe in Südasien kamen mehr als 175 000 Menschen ums Leben.

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