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02.11.2011

03:59 Uhr

Fukushima

Erneute Kernspaltung zeichnet sich ab

An dem schwer beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist erneut ein Problem aufgetreten. Der Betreiber meldet Anzeichen einer erneuten Kernspaltung. Doch als kritisch will man die Lage nicht einschätzen.

Wiederaufbauarbeiten an Reaktor 1 in Fukushima. AFP

Wiederaufbauarbeiten an Reaktor 1 in Fukushima.

TokioNeue Hiobsbotschaft aus Fukushima: In Reaktor 2 des japanischen AKW gebe es Anzeichen von erneuter Kernspaltung, gab der Betreiber der Atomruine, Tepco, am Mittwoch bekannt. In der Anlage wurde radioaktives Xenon entdeckt, was auf einen Fehler in einem der Reaktor hindeuten könnte, wie die Betreiberfirma Tepco am Dienstag mitteilte.

Man habe damit begonnen, Borsäure einzuleiten, um eine mögliche Kettenreaktion unter Kontrolle zu haben, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Weder die Temperatur, noch der Druck oder die radioaktive Konzentration im Reaktor hätten sich verändert.

Tepco versuchte den Vorfall herunterzuspielen: Es handele sich um keine besonders kritische Situation, zitierte Kyodo einen Konzernvertreter. Eine mögliche Kernspaltung werde auch nicht die Planung zur Stabilisierung des Reaktors beeinträchtigen. Ein Sprecher der Atomsicherheitsbehörde sagte, man gehe nicht davon, dass es sich um ein größeres Problem handele.

Das AKW war in Folge des Erdbebens und Tsunami vom 11. März schwer beschädigt worden. In den Reaktoren 1, 2 und 3 kam es dadurch zu Kernschmelzen.

Kommentare (3)

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nikep

02.11.2011, 12:36 Uhr

Volksabstimmung!

Ich forder eine Volksabstimmung zu der Frage, ob es sich um einen Supergau handelt, oder nicht.

Stimmen Sie mit "Nein", sonst sind Sie Schuld, dass es einen Supergau gab...

konrad

26.12.2011, 19:05 Uhr

Aha, eine Kernspaltung also. Das ist in einem Reaktor ganz normal. Das ist sogar die Aufgabe. Aber das verstehen wenige. Deshalb versucht man zu Weihnachten mal wieder das Angstthema rauszuholen, damit die Gefährlichkeit ja nicht vergessen wird. Der Rest der Welt lacht über die German Angst mittlerweile und plant den Ausbau weiterer Kernkraftwerke, auch um die technologiefeindliche Republik mit Strom zu versorgen.
Schilda war harmlos gegenüber unseren ReGIERungen.

konrad

26.12.2011, 19:05 Uhr

Aha, eine Kernspaltung also. Das ist in einem Reaktor ganz normal. Das ist sogar die Aufgabe. Aber das verstehen wenige. Deshalb versucht man zu Weihnachten mal wieder das Angstthema rauszuholen, damit die Gefährlichkeit ja nicht vergessen wird. Der Rest der Welt lacht über die German Angst mittlerweile und plant den Ausbau weiterer Kernkraftwerke, auch um die technologiefeindliche Republik mit Strom zu versorgen.
Schilda war harmlos gegenüber unseren ReGIERungen.

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