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16.09.2014

14:37 Uhr

Fußballderby in Köln

Geißbock Hennes unter Polizeischutz

VonMichael Verfürden

Am Sonntag steigt das Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Bereits eine Woche vor dem Fußballspiel sorgt ein Zwischenfall für Aufregung. Die Polizei fürchtet Attacken auf das Kölner Maskottchen.

Geißbock Hennes VIII hält Ausschau im Kölner Zoo. dpa

Geißbock Hennes VIII hält Ausschau im Kölner Zoo.

KölnGeißbock Hennes ist es gewohnt, im Mittelpunkt zu stehen. Das Maskottchen muss regelmäßig Presse- und Fototermine über sich ergehen lassen und begleitet den 1. FC Köln als Maskottchen zu jedem Heimspiel. Doch so etwas hat der Hornträger in seiner sechsjährigen Amtszeit wohl noch nie erlebt: Ab sofort steht Hennes unter Polizeischutz.

Der Grund: Das rheinische Duell zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am Sonntag (Anstoß: 17.30 Uhr). 120.000 Ticketanfragen hat es laut FC-Präsident Werner Spinner gegeben, mehr als zwei Jahre lang mussten die Fans auf diesen Tag warten.

Nur bei der Polizei hält sich die Vorfreude in Grenzen. Denn wenn die Fohlen auf die Domstädter treffen, geht es nicht selten auch außerhalb des Spielfeldes zur Sache. Erstmals befürchtet die Polizei nun auch Attacken auf den Geißbock.

Diese Spieler verstärken die Bundesliga (2)

Hannover 96

Manager Dufner sucht noch einen Abnehmer für Problemprofi Sané. Die Abgänge von Huszti, Ya Konan und Diouf sollen mit den Neuzugängen Joselu und Kiyotake kompensiert werden.

Hertha BSC

Mit der Verpflichtung des ivorischen Nationalstürmers Kalou haben sich die Berliner noch einen Hochkaräter geangelt. Zudem stießen in Heitinga und Beerens zwei niederländische Topspieler dazu.

Werder Bremen

Laut Geschäftsführer Eichin soll am Montag nichts mehr passieren. Mittelfeldspieler Obraniak steht zum Verkauf. Während Hunt im Sommer ging, blieb eine namhafte Verpflichtung aus.

Eintracht Frankfurt

Der ganz große Wurf blieb aus. Nur der Serbe Medojevic kam aus Wolfsburg fürs defensive Mittelefeld. Spekulationen um Meier verstummten, weil der Offensivspieler verletzt ist.

SC Freiburg

Mit Stürmer Schahin (Mainz 05) und Verteidiger Torréjon (1. FC Kaiserslautern) besserten die Breisgauer zum Ende der Transferperiode noch einmal nach.

VfB Stuttgart

Die Schwaben verzichteten auf Last-Minute-Transfers. Stattdessen bemühte sich der VfB, noch Spieler von der Gehaltsliste zu streichen. Im Sommer kamen unter anderem Ginczek und Romeu.

Hamburger SV

26 Millionen Euro gab der Fast-Absteiger aus, um den Negativlauf zu stoppen. Zum Medizincheck weilte am Montag noch Holtby (Tottenham). Vorher wurden bereits Müller und Behrami verpflichtet.

1. FC Köln

Der personelle Umbruch beim Aufsteiger blieb aus, mit Spielern wie Vogt und Zoller beispielsweise haben sich die Rheinländer strukturell ergänzt. Namhafte Transfers gab es nicht.

SC Paderborn

Der Überraschungszweite plant noch die Verpflichtung des spanischen Innenverteidigers Lopez. Neuzugänge wie Stoppelkamp und Kachunga haben ihre Qualitäten bereits unter Beweis gestellt.

Das Tier lebt seit vier Wochen in einem Gehege im neu errichteten Bauernhof neben dem Haupteingang des Kölner Zoos. Tagsüber seien ausreichend Besucher und Tierpfleger vor Ort, sodass keine Gefahr für Hennes bestünde, heißt es bei der Polizei.

Nachts patrouillieren die Beamten jedoch am Zoo: „Wir sind angewiesen worden, nachts in regelmäßigen Abständen nach dem rechten zu sehen“, berichtete ein Streifenpolizist dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Für Aufregung sorgte bereits ein Zwischenfall am Sonntagabend.

Mehrere vermummte Gestalten kletterten in Kapuzenpullovern über einen Zaun auf das Gelände einer Kölner Speditionsfirma. Dort bereiteten FC-Fans gerade die Stadion-Choreografie für das Spiel am Sonntag vor. Als wenig später die alarmierten Polizisten eintrafen, waren die Eindringlinge allerdings wieder verschwunden.

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