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08.01.2007

18:28 Uhr

Gasversorger: Gründlich lüften und abwarten

Gasgestank schreckt New Yorker auf

Ein unerklärlicher Gasgeruch über New York hat am Montag für Aufregung gesorgt.

Wegen auffälligen Gasgeruchs wurden in Manhattan am Montag vorsorglich Behörden und Schulen evakuiert. Quelle: ap

Wegen auffälligen Gasgeruchs wurden in Manhattan am Montag vorsorglich Behörden und Schulen evakuiert.

HB NEW YORK. Bürgermeister Michael Bloomberg gab jedoch bereits zwei Stunden später Entwarnung. „Von dem Gas geht keine Gefahr aus“, sagte er. „Die Stadt hat keine hohen Konzentrationen des Gases gefunden.“ Nach Angaben der nationalen Sicherheitsbehörde gab es auch keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Bloomberg sagte weiter, es seien auch keine Verletzten gemeldet worden. Pendlerzüge zwischen Manhattan und New Jersey, die wegen des Geruchs den vorübergehend Betrieb eingestellt hatten, würden wieder fahren. Die Quelle des Geruchs sei aber noch unbekannt.

Hunderte von Bürgern hatten sich von etwa 9.00 Uhr an wegen des seltsamen Geruchs beunruhigt bei der städtischen Notfallnummer gemeldet. Mehrere Bürogebäude und Schulen in Manhattan wurden vorsorglich evakuiert. Der Zugang zu einem Nahverkehrszug wurde im Innenstadtbereich vorübergehend gesperrt.

Bloomberg sagte, bis zum Mittag habe sich die Ursache des Vorfalls nicht klären lassen. Der Energieversorger Con Ed habe keinen Druckabfall im städtischen Gassystem registriert, der auf ein größeres Leck hindeuten könnte. „Deshalb ist es vielleicht einfach nur ein unangenehmer Geruch.“ Er empfahl, gründlich zu lüften und ansonsten abzuwarten.

Der Geruch war im Zentrum von Manhattan registriert worden. Vereinzelt gab es auch Anrufe aus New Jersey von der anderen Seite des Flusses.

In New York löst seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 jeder Zwischenfall höchste Alarmstufe aus. Im August 2006 war in zwei anderen Vierteln der Stadt ein ähnlicher Gasgeruch festgestellt worden. Damals wurden sieben Menschen ins Krankenhaus gebracht.

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