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14.11.2016

18:01 Uhr

Gault&Millau

Andreas Krolik ist Koch des Jahres

Der begehrte Preis „Koch des Jahres“ geht in diesem Jahr nach Hessen. Die Kritiker des französischen Restaurantführers „Gault&Millau“ sehen einen Trend zum Regionalen und verteilten auch noch weitere Auszeichnungen.

Der Frankfurter Sternekoch Andreas Krolik wurde vom Restaurantführer „Gault&Millau“ als „Koch des Jahres“ ausgezeichnet. dpa

Koch des Jahres Andreas Krolik

Der Frankfurter Sternekoch Andreas Krolik wurde vom Restaurantführer „Gault&Millau“ als „Koch des Jahres“ ausgezeichnet.

Bergisch Gladbach/FrankfurtKüchenchef Andreas Krolik vom Frankfurter Restaurant „Lafleur“ ist vom Restaurantführer „Gault&Millau“ zum Koch des Jahres gekürt worden. „Er bietet jedem Gast das Optimum an Geschmack und profiliert sich dabei nicht nur als feinfühliger Aromenjongleur, sondern auch als einer der besten Gemüseköche Deutschlands“, hieß es am Montag zur Begründung.
Der 42-jährige Krolik erreichte in der Bewertung der Restaurantkritiker von „Gault&Millau“ 18 von 20 möglichen Punkten. 2015 war die prestigeträchtige Auszeichnung an den Leipziger Küchenchef Peter Maria Schnurr gegangen.
In der Spitzengruppe der deutschen Köche gibt es im „Gault&Millau“ 2017 keine Veränderungen. Fünf Küchenchefs werden wie im Vorjahr mit 19,5 Punkten bewertet: Christian Jürgens von der „Überfahrt“ am Tegernsee, Klaus Erfort vom „GästeHaus“ in Saarbrücken, Harald Wohlfahrt von der „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn, Joachim Wissler vom „Vendôme“ in Bergisch Gladbach sowie Helmut Thieltges vom „Waldhotel Sonnora“ in Dreis in der Eifel.

Die Auszeichnungen des „Gault&Millau“ für 2017

Auszeichnung für Spitzenrestaurants

Der Gastronomieführer „Gault&Millau“ kürt jedes Jahr die deutschen Spitzenrestaurants. Hier die Auszeichnungen für das Jahr 2017:

Quelle: dpa

Koch und Aufsteiger des Jahres

Koch des Jahres: Andreas Krolik, Restaurant „Lafleur“, Frankfurt

Aufsteiger des Jahres: Thomas Schanz, „Restaurant Schanz“, Piesport an der Mosel

Entdeckung und Gastgeber des Jahres

Entdeckung des Jahres: Felix Schneider, „Sosein“, Heroldsberg bei Nürnberg

Gastgeber des Jahres: André Macionga, Restaurant „Tim Raue“, Berlin

Sommelier und Pâtissier des Jahres

Sommelier des Jahres: Marco Franzelin, Restaurant „Vendôme“, Bergisch Gladbach bei Köln

Pâtissier des Jahres: Stefan Leitner, Restaurant „Bareiss“, Baiersbronn (Schwarzwald)

Gastronom und Hotelier des Jahres

Gastronom des Jahres: Stefan Hermann, Restaurant „Bean & Beluga“, Dresden

Hotelier des Jahres: Frank Nagel, Restaurant „Weissenhaus Grand Village Resort & Spa“, Wangels an der Ostsee

Bester deutscher Koch im Ausland

Silvio Nickol, Hotel „Palais Coburg“, Wien

Fünf Köche mit der höchsten Wertung

Fünf Köche erreichten wie im Vorjahr mit 19,5 von 20 Punkten die höchste Wertung (der „Koch des Jahres“ wird nicht nur nach Punkten, sondern auch nach anderen Kriterien bestimmt):

Köche mit der höchsten Wertung I

Christian Jürgens, „Überfahrt“, Rottach-Egern am Tegernsee

Harald Wohlfahrt, „Schwarzwaldstube“, Baiersbronn

Köche mit der höchsten Wertung II

Joachim Wissler, „Vendôme“, Bergisch Gladbach

Klaus Erfort, „GästeHaus“, Saarbrücken

Köche mit der höchsten Wertung III

Helmut Thieltges, „Waldhotel Sonnora“ in Dreis bei Wittlich in der Südeifel

Insgesamt sehen die Restaurantkritiker in deutschen Spitzenküchen einen Trend zur „Reduktion auf das Wesentliche“, für die sich New Yorker Köche einsetzten. Auch immer mehr Köche hierzulande verzichteten etwa auf endlose Menüs oder Luxusprodukte. „Selbstbewusste Konzentration auf ein Hauptprodukt und zwei, drei Aromate, die es mit Spannung aufladen, heißt die neue Devise“, beschreibt die Deutschland-Ausgabe des Gourmetführers die Entwicklung.
Bei den Neueröffnungen in Deutschland dominierten anspruchsvolle Bistro-Konzepte, in dem beispielsweise die Bedienungen lässiger gekleidet seien und auch so aufträten. Zudem sieht der „Gault&Millau“ in der Spitzenküche einen Trend, kompromisslos auf regionale Produkte zu setzen. Der Gourmetführer kritisiert aber zugleich, dass Ideen und Rezepte weiterhin „gedankenlos“ kopiert würden.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

15.11.2016, 08:52 Uhr

Koch des jahres....Gerichte von mehreren hundert Euro....
wer kann sich das n diesem Land der Barmherzigkeit für kulturfremde noch leisten?

Account gelöscht!

15.11.2016, 17:15 Uhr

Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

Account gelöscht!

15.11.2016, 17:18 Uhr

Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

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