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18.08.2011

09:34 Uhr

Geburtenstatistik 2010

Wieder mehr Kinder in Deutschland

Die durchschnittliche Kinderzahl je Frau ist in Deutschland im vergangenen Jahr auf 1,39 gestiegen - der höchste Wert seit 1990. Deutliche Unterschiede gibt es weiterhin zwischen Ost- und Westdeutschland.

Die Frauen in Deutschland bringen wieder mehr Kinder zur Welt. Quelle: dpa

Die Frauen in Deutschland bringen wieder mehr Kinder zur Welt.

BerlinDie Frauen in Deutschland bringen wieder mehr Kinder zur Welt. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, betrug die durchschnittliche Kinderzahl je Frau im vergangenen Jahr 1,39. Damit liegt die Ziffer so hoch wie seit 1990 nicht mehr. Damals betrug sie 1,45. Im Jahr 2009 lag sie bei 1,36. Insgesamt kamen 2010 rund 678.000 Kinder zur Welt - etwa 13.000 mehr als im Jahr zuvor. Gleichzeitig sank die Zahl der gebärfähigen Frauen im Alter zwischen 15 und 49 Jahren von 18,7 auf 18,4 Millionen.  

Auffallend für die Statistiker: Mehr Frauen bekamen zweite und dritte Kinder. Die Zunahme war hier stärker als bei den Geburten erster Kinder. Unterschiede gibt es weiter zwischen West- und Ostdeutschland. Im Westen lag die durchschnittliche Zahl je Frau bei knapp 1,39 Kindern. Im Osten stieg sie auf 1,46. Hier bekamen Frauen seit dem Mauerfall und der Wiedervereinigung 1990 erst deutlich später Kinder. Hatten 1990 noch die damals 23-Jährigen die höchste durchschnittliche Kinderzahl, lag diese 2010 bei den 30-Jährigen.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Island

18.08.2011, 12:30 Uhr

Das ist eine gute Zahl für unser Land. Es wäre zu wünschen dass diese Entwicklung sich fortsetzt.

Dabei müssen wir die Zahlen genauer anschauen. Die Geburtenrate von uns Deutschen beträgt 1,33 und die unserer Gäste 1,55. Dabei müssen wir aber konstatieren das wir eine Fehlallokation in unserem Sozialsystem dulden. Wir unterstützen durch die verschiedenen Sozialleistungen (z. b. Kindergeld, Hatz 4, Wohngeld) die Fortpflanzungsrate in der dritten Welt (z. b. Türkei) aber diese Gelder verwenden wir nicht für die eigenen Belange/Volkswirtschaft.

Diese Fehlallokation muß beendet werden.

Die Transferleistungen gehören in diesen Bereich sukzessiv abgebaut. Diesen „Luxus“ können wir uns nicht mehr leisten. Dabei sind solche „Luxusausgaben“ in vielen anderen Ländern verständlicherweise nicht üblich.

Wenn wir uns die Geburtenrate unseres Volkes genauer anschauen sehen wir massive Unterschiede. In unserer „Unterschicht“ beträgt die Fortpflanzungsrate 1,85 dementsprechend ist die Fortpflanzungsrate in der „Mittelschicht“ und der „Oberschicht“ deutlich geringer. Dabei brauchen wir von jeder Bevölkerungsschicht Kinder (Zukunft).

Mollemopp

18.08.2011, 13:05 Uhr

@Island
"...Wir unterstützen durch die verschiedenen Sozialleistungen ... die Fortpflanzungsrate in der dritten Welt (z. b. Türkei)"

Dritte Welt? Türkei? Funktioniert noch alles im Oberstübchen? Und wenn Sie schonmal dabei sind festzustellen, dass in der "Unterschicht" die "Fortpflanzungsrate" höher ist, als in der "Mittel- und Oberschicht", dann sollten Sie sich auch Gedanken machen warum das so ist. Wer in diese kranke, verlogene Welt, die nur noch aus Machtstreben, Geldgier und Korruption besteht, in der Menschen nur noch eine Human Resource sind, Kinder setzt, der muss schon ganz weit unten angekommen sein. Verantwortungsbewusste Menschen bekommen keine Kinder mehr, die sie dann zu Steuerzahler-Pack abrichten können. Erstmal müssen unsere unfähigen Politiker, Bankster und Wirtschaftsbosse zur Menschlichkeit zurückfinden, dann bekommen die Menschen auch wieder vermehrt Kinder.

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