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11.04.2006

18:18 Uhr

Gefängnisstrafe für Gewerkschafter

New Yorks U-Bahnstreik hat Folgen

Der Streik der Beschäftigten bei New Yorks U-Bahnen und Bussen hat für den Streikführer Roger Toussaint Folgen.

HB NEW YORK. Der Gewerkschaftsboss wurde von einem Gericht in Brooklyn zu zehn Tagen Gefängnis und einer Geldstrafe von 1000 Dollar (825 Euro) verurteilt. Der Richter an New Yorks Supreme Court begründete das Urteil damit, dass der Streik der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst illegal war.

Noch offen ist, ob das Gericht die Transportarbeitergewerkschaft zur Zahlung von drei Millionen Dollar verurteilt. Diese Strafe würde das Ende der Gewerkschaft bedeuten, schrieb die „New York Post“ am Dienstag. Der Streik kurz vor Weihnachten hatte der Stadt New York etwa eine Milliarde Dollar Kosten und Verluste zugefügt. Nach Angaben der Zeitung ist es das erste Mal seit 30 Jahren, dass ein Gewerkschafter wegen seines Streikaufrufs hinter Gitter muss.

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