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15.03.2006

15:33 Uhr

Geräte werden abgeholt

Krups ruft rund 50 000 Espressomaschinen zurück

Der Solinger Hausgerätehersteller Krups hat sechs Espresso-Vollautomaten-Modelle zurückgerufen. Bei den etwa 50 000 ausgelieferten Geräten bestehe in seltenen Fällen die Gefahr der Überhitzung, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Grund sei die Verwendung eines „problemanfälligen Elektronikbauteils“.

HB SOLINGEN. Bei den Espressomaschinen handelt es sich um die Typreihen F860, F889, F890, FNF1, FNF2 und FNF5. Betroffenen seien Geräte mit einem auf 4 oder 5 endenden Herstellercode, wenn die letzten vier Ziffern kleiner seien als 1805. Der Code ist auf dem Etikett auf der Geräteunterseite abzulesen, hieß es. Die Geräte seien zwischen Januar 2004 und April 2005 hergestellt.

Insgesamt handele es sich um etwa 50 000 Maschinen, sagte Krups-Sprecherin Brigitte Hübner. Der Defekt trete zwar nur bei einem geringen Teil der Geräte auf, aus Vorsicht müssten aber alle überprüft werden.

Betroffene Kunden sollten sich bei einer gebührenfreien Hotline (0800-9090930) melden. Das Gerät werde dann von Krups abgeholt, kostenfrei überprüft und gegebenenfalls umgerüstet. Den Besitzern rät die Firma außerdem, den Netzstecker der Maschine zu ziehen, solange sie nicht benutzt wird. Die Maschine könne aber ansonsten sehr wohl noch normal verwendet werden, betonte Hübner.

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