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01.02.2011

14:44 Uhr

Geschäft lief schlecht

Trekking-Veranstalter keult Schlittenhunde

Ein tragischer Fall von Fehlkalkulation: Weil ein kanadischer Trekking-Veranstalter die Nachfrage nach Hundeschlittenausflügen überschätzt hat, tötete er offenbar 100 seiner Tiere. Einer Tierschutzorganisation zufolge sollen die Hunde wie Robben gekeult worden sein.

Huskies dienen häufig als Schlittenhunde. Quelle: Reuters, Sascha Rheker

Huskies dienen häufig als Schlittenhunde.

HB VANCOUVER. Ein kanadischer Trekking-Veranstalter soll 100 Schlittenhunde getötet haben, weil die Nachfrage nach den Ausflugstouren zu gering gewesen sei. Diesen Vorwurf erhebt eine Tierschutzorganisation in der Provinz British Columbia.

Die Firma Outdoor Adventures Whistler habe einen ihrer Mitarbeiter dazu angehalten, ein Blutbad unter den Hunden anzurichten, sagte Marcie Moriarty, Direktorin der Tierschutzorganisation SPCA. So seien einige der Tiere erschossen und anderen die Kehle durchgeschnitten worden, bevor deren Körper in ein Massengrab geworfen worden seien.

Die in Vancouver ansässige Radioanstalt CKNW meldete, das Trekkingunternehmen habe nach den Olympischen Winterspielen im Februar 2010 auf eine große Nachfrage nach Schlittenrennen gehofft. Da der erwartete Touristenandrang jedoch ausgeblieben sei, seien die Schlittenhunde im April 2010 getötet worden.

Outdoor Adventures Whistler war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Kommentare (1)

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Pferdenarr

01.02.2011, 22:41 Uhr

Vor 50 Jahre war sogar Hundefell wertvoll.

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