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10.08.2011

15:27 Uhr

Gewalt in England

Randalierer attackieren Jamie Olivers Restaurant

Die gewaltsamen Ausschreitungen in England machen auch vor Prominenten nicht halt: Starkoch Jamie Oliver und Ex-Oasis-Frontmann Liam Gallagher sind betroffen, Nationalspieler Wayne Rooney ruft zum Ende der Gewalt auf.

In Birmingham wurde ein Restaurant von Starkoch Jamie Oliver verwüstet. Quelle: dpa

In Birmingham wurde ein Restaurant von Starkoch Jamie Oliver verwüstet.

LondonTote und Verletzte, Plünderungen und mehr als 1.300 Festnahmen - ein Jahr vor den Olympischen Sommerspielen wird London von den schwersten Krawallen seit Jahrzehnten erschüttert. Auch in anderen Städten brannten Autos, wurden Geschäfte und Straßenzüge verwüstet. Die Krawalle in England haben auch zwei Prominente getroffen.

Erster Leidtragender war Starkoch Jamie Oliver, dessen Restaurant in Birmingham ins Visier der Randalierer geriet. Sie hätten alle Fenster eingeschmissen, twitterte der Starkoch, der sich immer wieder auch für soziale Projekte einsetzt. Jamie schrieb sich gleich seinen Frust von der Seele. „Alle sind verrückt geworden. Es ist an der Zeit, das Land zurückzuerobern. Wir müssen hart gegen diese Idioten vorgehen.“

Auch eine Boutique von Liam Gallagher wurde zum Ziel der Verstörung. Quelle: Reuters

Auch eine Boutique von Liam Gallagher wurde zum Ziel der Verstörung.

In Manchester traf es Ex-Oasis-Frontmann Liam Gallagher, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Dort plünderten die Randalierer demnach in der Nacht zum Mittwoch eine Boutique des Modelabels „Pretty Green“ - ein Projekt des Sängers.

Via Twitter rief Englands Fußball-Idol Wayne Rooney zur Beendigung der Gewalt auf: „Diese Unruhen sind verrückt. Warum tun die Menschen das ihrem eigenen Land an? Ihrer eigenen Stadt?“, schrieb der 25-Jährige und fügte an: „Das ist eine Schande für unser Land. Hört auf damit!“ Verteidiger Rio Ferdinand bezeichnete die Ausschreitungen als „Wahnsinn“ und warf die Frage auf, ob nicht Soldaten auf den Straßen Londons für Sicherheit sorgen sollten.

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