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18.04.2006

19:11 Uhr

HB LONDON. Tierschützer in England haben 250 junge Hunde aus einer elendigen Situation befreit: Die Yorkshireterrier waren von einem gewissenlosen „Züchter“ in einem stinkenden, fensterlosen Verschlag zusammengepfercht worden, berichtete die Presseagentur PA am Dienstag.

„Das waren die schlimmsten Bedingungen, die ich jemals gesehen habe“, sagte Lisa Gooch von der Tierschutzaktion Animal Action. Die Retter waren nach dem Tod des 73 Jahre alten Hunde-Besitzers auf das Los der Tiere in einem kleinen Ort der Grafschaft West Sussex südlich von London aufmerksam gemacht worden.

Die Terrier-Welpen seien in kleinen, mit Exkrementen verschmutzen Trageboxen zusammengepfercht gewesen. „Die Hunde waren dem Verhungern nahe und extrem durstig“, sagte Tierschützerin Lisa Gooch. Sechs der Tiere konnten nur tot geborgen werden. „Die anderen wankten, als hätten sie nie das Laufen gelernt.“ Yorkshireterrier, die heute als Luxushunde und modisches Beiwerk gelten, wurden Ende des vergangenen Jahrhunderts in der Grafschaft Yorkshire gezüchtet und als Rattenjäger eingesetzt.

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