Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.01.2015

08:25 Uhr

Golden Globes

„Boyhood“ gewinnt drei Trophäen

Mit drei Preisen geht das über zwölf Jahre gedrehte Drama „Boyhood“ als Favorit ins Rennen um die Oscars. Der Österreicher Christoph Waltz und der deutsche Filmmusiker Hans Zimmer gingen dagegen leer aus.

Preisverleihung in LA

„Boyhood“ räumt bei den Golden Globes ab

Preisverleihung in LA: „Boyhood“ räumt bei den Golden Globes ab

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Los AngelesDas Jugenddrama „Boyhood“ hat den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen und geht damit als Favorit in das Rennen um die Oscars. Die über zwölf Jahre erzählte Geschichte einer Kindheit gewann am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles zwei weitere Preise: Richard Linklater siegte als bester Regisseur, Patricia Arquette wurde als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

Als bester Film in der Kategorie Komödie/Musical gewann das groteske Werk „The Grand Budapest Hotel“ über ein Hotel in der fiktiven osteuropäischen Republik Zubrowka. Die Globe-Trophäen gelten als Barometer für den wichtigsten Filmpreis der Welt, den Oscar.

Als beste Schauspieler wurden in der Drama-Kategorie Eddie Redmayne für seine Rolle als Physiker Stephen Hawking in „Die Theorie der Unendlichkeit“ und Julianne Moore als Alzheimer-Kranke in „Still Alice“ ausgezeichnet. Die beiden Darsteller-Preise im Bereich Komödie/Musical gingen an Michael Keaton als alternder Hollywood-Star in „Birdman“ und Amy Adams in Tim Burtons Kunstfälscher-Film „Big Eyes“.

Die Gewinner der Golden Globes 2015

Filme

Bester Film Drama: „Boyhood“
Bester Film Musical/Komödie: „The Grand Budapest Hotel“
Bester fremdsprachiger Film: „Leviathan“ (Russland)  
Bester Animationsfilm: „Drachenzähmen leicht gemacht 2“

Hauptdarsteller

Bester Hauptdarsteller Drama: Eddie Redmayne in „Die Entdeckung der Unendlichkeit“
Beste Hauptdarstellerin Drama: Julianne Moore in „Still Alice“
Bester Hauptdarsteller Musical/Komödie: Michael Keaton in „Birdman“
Beste Hauptdarstellerin Musical/Komödie: Amy Adams in „Big Eyes“

Nebendarsteller

Bester Nebendarsteller: J.K. Simmons in „Whiplash“
Beste Nebendarstellerin: Patricia Arquette in „Boyhood“

Regie und Drehbuch

Beste Regie: Richard Linklater für „Boyhood“
Bestes Drehbuch: Alejandro González Iñárritu, Nicolás Giacobone, Alexander Dinelaris, Armando Bo für „Birdman“

Musik

Bester Song: John Legend und Common für „Glory“ in „Selma“
Beste Musik: Jóhann Jóhannsson für „Die Entdeckung der Unendlichkeit“

Fernsehserien

Beste Dramaserie: „The Affair“
Beste Comedyserie: „Transparent“

Fernseh-Schauspieler

Bester Schauspieler in einer Dramaserie: Kevin Spacey in „House of Cards“
Beste Schauspielerin in einer Dramaserie: Ruth Wilson in „The Affair“
Bester Schauspieler in einer Comedyserie: Jeffrey Tambor in „Transparent“
Beste Schauspielerin in einer Comedyserie: Gina Rodriguez in „Jane the Virgin“

Miniserie oder Fernsehfilm

Bester Schauspieler in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm: Billy Bob Thornton in „Fargo“
Beste Schauspielerin in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm: Maggie Gyllenhall in „The Honorable Woman“

TV-Nebenrolle

Bester Schauspieler in einer Nebenrolle in einer TV-Serie, Miniserie oder Fernsehfilm: Matt Bomer in „The Normal Heart“
Beste Schauspielerin in einer Nebenrolle in einer TV-Serie, Miniserie oder Fernsehfilm: Joanne Froggatt in „Downton Abbey“

Der für diesen Film ebenfalls nominierte Österreicher Christoph Waltz ging leer aus. Auch der deutsche Filmmusiker Hans Zimmer musste für „Interstellar“ ohne Golden Globe nach Hause gehen.

Bester Nebendarsteller wurde J.K. Simmons als aggressiver Musiklehrer in „Whiplash“. In den Fernsehkategorien gewann die Ehe-Geschichte „The Affair“ den Preis als beste Dramaserie. Beste Comedy-Serie wurde die von Amazon produzierte Transsexuellen-Geschichte „Transparent“.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×