Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.07.2015

15:23 Uhr

Grenze zu Luxemburg

Zöllner finden 1,2 Millionen Euro unter Schmutzwäsche

Da ging den Fahndern ein schmutziges Geschäft ins Netz: Zwischen getragener Wäsche versteckte ein 82-Jähriger 1,2 Millionen Euro – um sie von Luxemburg nach Deutschland zu bringen. Nun droht eine empfindliche Strafe.

Wer 10 000 Euro oder mehr über die deutsche Grenze bringen will, muss den Betrag beim Zoll anmelden. dpa

Freibetrag

Wer 10 000 Euro oder mehr über die deutsche Grenze bringen will, muss den Betrag beim Zoll anmelden.

Trier, KoblenzVersteckt unter Schmutzwäsche haben Zöllner in einem Zug aus Luxemburg mehr als 1,2 Millionen Euro Bargeld entdeckt. Ein 82-jähriger Rollstuhlfahrer und sein 51 Jahre alter Begleiter hatten zuvor auf dem Weg nach Trier behauptet, nicht 10 000 Euro oder mehr bei sich zu führen, wie das Hauptzollamt Koblenz am Donnerstag mitteilte. Als ein Zöllner einen Rucksack mit schmutziger Wäsche von dem Rollstuhl nahm, löste ein Zugseil einen akustischen Diebstahlalarm aus. Dann gab der 82-Jährige zu, Besitzer der Millionensumme zu sein. Weil er sie laut Hauptzollamt nicht angemeldet hatte, muss er mit einem „empfindlichen Bußgeld“ rechnen.

Steuersünder in Deutschland: Flucht in die Legalität

Steuersünder in Deutschland

Premium Flucht in die Legalität

Der Hoeneß-Effekt wirkt nach: Auch in diesem Jahr haben sich Tausende Steuerhinterzieher selbst angezeigt. Die Bundesländer sind überrascht, denn ein neues Gesetz erschwert den Weg zurück.

Der Sprecher der Behörde, Thomas Molitor, erklärte: „Ziel dieser Kontrollen ist es, illegale Geldbewegungen über die Grenzen Deutschlands hinweg zu unterbinden, um dadurch Geldwäsche, Finanzierung von Terrorismus und Kriminalität zu bekämpfen.“

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×