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05.03.2013

16:53 Uhr

Griechenland

Scheich kauft Inseln zum Privatvergnügen

Laut Medienbericht hat Scheich Hamad bin Chalifa allein für eine unbewohnte Insel in Griechenland fünf Millionen Euro bezahlt. Mit dem Kauf will er die exklusiven Wünsche seiner 24 Kinder und drei Ehefrauen erfüllen.

Der Emir von Katar, Scheich Hamad bin Chalifa Al-Thani, (hier mit Bundesaußenminister Guido Westerwelle), hat nach einem Medienbericht sechs griechische Inseln gekauft. dpa

Der Emir von Katar, Scheich Hamad bin Chalifa Al-Thani, (hier mit Bundesaußenminister Guido Westerwelle), hat nach einem Medienbericht sechs griechische Inseln gekauft.

Gleich sechs griechische Inseln im Ionischen Meer hat der Emir von Katar, Scheich Hamad bin Chalifa, nach Angaben der „Bild“-Zeitung gekauft.  Laut britischem „Telegraph“ ist darunter auch unbewohnte Insel Oxia (ca. vier Kilometer lang, knapp zwei Kilometer breit), halb so groß wie die italienische Insel Capri.  

Allein für Oxia legte der Scheich, der auch die Fußball-WM 2022 in sein Land holen wird, knapp fünf Millionen Euro hin. Die Insel war nach Angaben des Immobilien-Spezialisten Vladi Private Island die meistbegehrteste griechische Insel. Sie liegt in der Nähe von Ithaca, der „Heimat“ von Odysseus, dem griechischen Helden der Mythologie.

Sieben Millionen wollten die griechisch-australischen Eigentümer eigentlich haben. Doch nachdem sich seit Jahren kein Käufer gefunden hatte, willigten sie auch auf das Angebot aus Katar ein. Der Emir plane keine Touristen-Paradiese, keine Hotels oder öffentliche Wanderwege. Laut „Telegraph“ sind die Inseln reines Privatvergnügen. Der Scheich wolle dort Erholungsorte für die exklusiven Wünsche seiner 24 Kinder und drei Ehefrauen.

Katar ist mit seinen 1,7 Millionen Einwohnern laut der Forbes-Rangliste dank seiner großen Öl- und Gasreserven der reichste Staat der Welt.

Kommentare (2)

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Goldstars

05.03.2013, 20:28 Uhr

Hätt ich mir auch gekauft, wenn die Aktiengewinnsteuer nicht wär.

Aslan

06.03.2013, 11:12 Uhr

Ausverkauf Europas fängt langsam an. Gestern waren es Unternehmen die Ihr Knowhow verscherbelt haben. Heute sind es "nur" paar Insel. Was kommt Morgen ? Wird die Bevöllkerung verkauft ?? Obwohl die können ja jetzt schon mit den Inseln dabei sein, hat man auch gleich paar Arbeitslose weniger

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