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11.10.2011

09:36 Uhr

Haarreste gefunden

Russen wollen mit Yeti Tourismus ankurbeln

Ein internationales Forscherteam will in Sibirien auf Spuren des Yeti gestoßen sein. Schon länger versucht die Region, mit der vermeintlichen Existenz des Schneemenschen den Tourismus anzukurbeln.

So stellte sich der sowjetische Wissenschaftler A.G. Pronin den Yeti vor. Pronin behauptet, dem Wesen 1967 zwei Mal begegnet zu sein. Jetzt wollen sibirische Forscher die Existenz des Schneewesens bewiesen haben. dpa

So stellte sich der sowjetische Wissenschaftler A.G. Pronin den Yeti vor. Pronin behauptet, dem Wesen 1967 zwei Mal begegnet zu sein. Jetzt wollen sibirische Forscher die Existenz des Schneewesens bewiesen haben.

MoskauDie Existenz des sagenumwobenen Yeti-Menschen ist nach Darstellung der russischen Regionalverwaltung in Sibirien bewiesen. Ein internationales Forscherteam habe auf einer Expedition im Altai-Gebirge Spuren des Schneemenschen gefunden, teilte die Verwaltung der russischen Provinz Kemerowo am Montag mit. Die Behörde kündigte an, möglicherweise ein Zentrum für Yeti-Studien zu eröffnen und möchte damit den Tourismus ankurbeln.

Zahlreiche „Artefakte" sammelte die Forschergruppe und brachte sie zur weiteren Untersuchung in ein Labor. „Sie haben Fußabdrücke, seine mutmaßliche Schlafstätte und verschiedene Markierungen gefunden, mit denen der Yeti sein Revier kennzeichnet", hieß es in einer auf der Internetseite der Region veröffentlichten Mitteilung. In einem der Fußabdrücke habe ein Forscher sogar Haarreste gefunden, die möglicherweise vom Yeti stammen könnten. Als Fundort wurde die Asasskaja-Grotte angegeben. Die Fundstücke beweisen nach Angaben der Regionalverwaltung zu 95 Prozent, dass der Yeti in der Region lebt. An der Expedition nahmen Forscher aus Russland, den USA, Kanada, Schweden und Estland teil.

Die Forschergruppe setze sich für die Gründung eines Zentrums für Yeti-Studien ein, hieß es weiter. Demnach soll auch eine eigene Fachzeitschrift herausgegeben werden. Solche Studien seien wichtig, damit die Gesellschaft sich ernsthaft mit der Existenz des Yetis auseinandersetze. Die Regionalverwaltung hatte einen ähnlichen Vorschlag bereits im März eingebracht, den die örtliche Universität jedoch abgelehnt hatte.

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