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14.07.2016

16:52 Uhr

Handelsblatt10-Aktion

Wir alle brauchen Liebe!

VonRüdiger Schmitz-Normann

Der FC Barcelona ruft zur Solidarität mit Steuersünder Messi auf. So viel Mitgefühl haben auch andere verdient, findet Handelsblatt 10 – und ruft deshalb die Aktion #WeAllNeedHugs ins Leben.

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Ein Tag, zehn Themen - Handelsblatt10

Handelsblatt10: Ein Tag, zehn Themen - Handelsblatt10

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DüsseldorfDer FC Barcelona hatte eine Idee: Weil Superstar Lionel Messi wegen Steuerhinterziehung zu 21 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt wurde, fordert der Club seine Fans nun auf, unter #WeAreAllMessi ihre Solidarität mit dem geschätzt 200 Millionen Euro armen Straftäter zu zeigen. In einem Land wie Spanien, das auf jeden Steuer-Cent angewiesen ist, löste das herzerwärmende Reaktionen aus. JonathanNtegeLubwama‏ schreibt zu WeAllAreMessi: „Am not at all. Am BLACK and I pay my taxes! My father pays his as well.“ 90 Prozent der Twitter-User erklären, dass sie kein Mitgefühl mit Messi hätten. Doch abgesehen von diesen paar Neidern überschütten die übrigen Nutzer Messi mit Liebe.

In eigener Sache: Handelsblatt 10 – schnell wissen, was wichtig ist

In eigener Sache

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Kurz, pointiert, multimedial angereichert – die Smartphone-App „Handelsblatt 10“ konzentriert die Nachrichtenflut auf die zehn wichtigsten Themen des Tages. Pünktlich zum Beginn des Feierabends steht die Ausgabe für Abonnenten bereit.

Das Handelsblatt-10-Team dachte sich: So viel Mitgefühl haben in unseren rauen Zeiten auch andere verdient. Und ruft deshalb die Aktion #WeAllNeedHugs ins Leben. Dort können Sie Umarmungen verteilen – beispielsweise für Thomas Middelhoff. Denn wer von uns hätte nicht schon einmal in Gedanken mit 50.000 Arbeitsplätzen jongliert oder eine Milliardärsfamilie an den Rand des Ruins gebracht? Middelhoff hat's getan und das Seine dazu beigetragen, dass schließlich ein Stück deutschen Wirtschaftswunders für ein paar Euro verhökert wurde, sicher mit den besten Absichten: Two Thumbs up!

Oder Martin Winterkorn: Dem Ex-VW-Chef werfen viele vor, dass in der Diesel-Affäre nicht nur der VW-Konzern, sondern die gesamte deutsche Autoindustrie beschädigt wurde. Für die Schmerzen der Zwölf-Milliarden-Euro-Strafe des Konzerns in den USA sind seine 7,3 Millionen Euro Gehalt im letzten Amtsjahr sicher nur ein schwacher Trost. Auch er braucht unser Mitgefühl. Genau wie David Cameron, der den Schmerz, sein Amt zu verlieren, nachdem er sein Land ins Chaos stürzte, nur dadurch lindern konnte, dass er zum Abschied ein kleines Liedchen summte.

Sagen Sie uns auf Twitter und Facebook, wem Ihr Mitgefühl gilt: Middelhoff? Winterkorn? Cameron? Oder haben Sie einen anderen Vorschlag? Zeigen Sie uns und der Welt, wer dringend eine Umarmung braucht.

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